Mit Microsoft Dynamics AX 2009 wird für die Erstellung neuer dokumentenbasierter AIF-Services ein Tool/Wizard mitgeliefert, der so genannte “Assistent für AIF-Dokumentendienste”, welcher den Entwickler bei der Erstellung eines neuen AIF-Services unterstützt.
Wie dieser Wizard verwendet wird, kann zum Beispiel in der MSDN nachgelesen werden:
How to: Create a Service Using the AIF Document Service Wizard Walkthrough: Creating a Service Using the AIF Document Service Wizard
In den meisten Fällen funktioniert dieser Wizard auch sehr gut und bietet somit eine echte Entwicklungsunterstützung. Es gibt allerdings auch Fälle in denen der Wizard auf einen Fehler läuft, welche auf den ersten Blick sehr schwer zu verstehen sind.
Ein Beispiel hierfür sind Tabellen, die ein Feld beinhalten welches als Datentyp den Extended Data Type “InventDimId” definiert hat. Wird beim Erstellen des Query-Objekts für den AIF-Service nicht darauf geachtet, dass auch die Tabelle InventDim mit entsprechender Relation in die Query aufgenommen wird, erzeugt der Wizard eine Fehlermeldung.
Wird folgende Query für den neuen AIF-Service angelegt und diese für die Generierung des AIF-Service verwendet
erzeugt der Assistent für AIF-Dokumentendienste folgenden Fehler:
Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, muss die Tabelle “InventDim” mit in die Query aufgenommen werden, selbst wenn diese für den Dokumentkontext nicht von Bedeutung ist.
Anmerkung: An dieser Stelle soll auch auf den Punkt hingewiesen werden, dass der Assistent für AIF-Dokumentendienste keinen vollständig funktionsfähigen AIF-Service erstellt. Es wird eher mehr das Grundgerüst des AIF-Service angelegt und der Entwickler muss nach Ausführung des Wizards unter Anderem noch die benötigte Business-Logik ergänzen um die gewünschte Funktionalität bereit stellen zu können.
Ein großer Vorteil des Application Integration Frameworks (AIF) gegenüber “selbst geschriebene” Schnittstellen ist es, dass man sich über Dinge wie Datentyp-Mapping keine Gedanken machen muss. Das Application Integration Framework verfügt über die entsprechende Logik, um alle Dynamic AX Datentypen automatisch in den jeweils gültigen XSD-Datentyp zu “mappen” (oder umgekehrt).
Zeiten, in denen sich der Entwickler zum Beispiel Gedanken machen musste, wie viele Nachkommastellen eine Zahl haben darf, oder welches Zeichen als Dezimaltrennzeichen verwendet werden muss, sind somit vorbei. Da alle Daten die aus Dynamics AX exportiert oder nach Dynamics AX importiert werden, in einem XSD-Schema konformen XML-Dokument “transportiert” werden, und das AIF entsprechendes Mapping bereits stellt, geschieht das Datentyp-Mapping automatisch.
Allerdings kann auf Seiten der Anwendung, welche über das Application Integration Framework (AIF) angebunden werden soll, ein wenig “Verwirrung” entstehen. Durch die von Programmiersprache zu Programmiersprache durchaus unterschiedlichen Datentypen kann es vorkommen, dass Dynamics AX Datentypen nicht in dem erwarteten Datentyp der anderen Programmiersprache erscheinen. Dies ist allerding kein “wirkliches” Problem des Application Integration Frameworks (AIF), sondern eher eine Frage, welche Datentypen eine Programmiersprache bereit stellt und wie diese in XSD-Datentypen “gemappt” werden.
Ein gutes Beispiel hierfür sind die Dynamics AX Datentypen “Date”, “Time” und “DateTime” (inklusive aller von diesen Basisdatentypen abgeleiteten EDT’s).
Ohne genauere Betrachtung liegt die Annahme nahe, dass ein DateTime Datentyp von Dynamics AX in einen DateTime Datentyp von z.B. C# “gemappt” wird. Dies ist allerdings nicht richtig. Da nicht direkt zwischen Dynamics AX Datentyp und C# Datentyp gemappt wird, sondern immer von/zu einem XSD-Datentyp gemappt wird, wird in C# eine neue Klasse hierfür erzeugt.
Ein wenig schwieriger wird es bei den beiden Dynamics AX Datentypen “Date” und “Time”. Für diese Datentypen wird z.B. in C# kein direkt vergleichbarer Datentyp bereit gestellt. Diese Datentypen werden jeweils als C# DateTime Datentypen gemappt.
Das Mapping der Datentypen geschieht wie folgt:
|
Dynamics AX |
XSD Schema |
.NET (C#) |
|
Date |
xs:date |
System.DateTime |
|
Time |
xs:time |
System.DateTime |
|
DateTime |
xs:dateTime |
new class i.e. “AxdType_DateTime” |
Da die beiden Dynamics AX Datentypen “Date” und “Time” in den C# Datentyp “DateTime” gemappt werden, kann an dieser Stelle leider ein kleines Problem entstehen. In C# ist nun leider nicht mehr zu erkennen, um was für einen Dynamics AX Datentyp es sich z.B. bei einem Feld handelt, und ob nun ein Datum oder eine Zeit in diesem enthalten ist.
Oftmals entsteht diese Problem dadurch nicht, dass der jeweilige Business-Kontext die Datentypverwendung entsprechend einschränkt und es somit teilweise egal ist ob nun in ein Dynamics AX Date oder Time gemappt wird. Ist es aber erforderlich zu wissen, um ob ein Feld nun den Dynamics AX Datentyp Date oder Time hat, kann der generierte Code der Proxyklasse Aufschluss geben (oder das XSD-Schema).
Durch die Angabe eines Serialisierungs-Attributes wird bestimmt, welcher “Teil” des DateTime Datentyps verwendet wird. Für ein Feld, welches in einen Dynamics AX Date Datentyp gemappt wird, wird nur der “Datumsteil” in das XML-Dokument serialisiert. Entsprechendes geschieht für einen Dynamics AX Time Datentyp.
Mapping eines C# Datetime Datentyps in einen Dynamics AX Date Datentyp (generierter Code der Proxyklasse):
1: [System.Xml.Serialization.XmlElementAttribute(DataType="date", IsNullable=true, Order=54)] 2: public System.Nullable<System.DateTime> MyDateField { 3: get { 4: return this.myDateFieldField; 5: } 6: set { 7: this.myDateFieldField = value; 8: this.RaisePropertyChanged("MyDateField"); 9: } 10: }
Mapping eines C# Datetime Datentyps in einen Dynamics AX Time Datentyp (generierter Code der Proxyklasse):
1: [System.Xml.Serialization.XmlElementAttribute(DataType="time", IsNullable=true, Order=56)] 2: public System.Nullable<System.DateTime> MyTimeField { 3: get { 4: return this.myTimeFieldField; 5: } 6: set { 7: this.myTimeFieldField = value; 8: this.RaisePropertyChanged("MyTimeField"); 9: } 10: }
Wie durch den generierten Code der Proxyklasse ersichtlich wird, wird nur der jeweils benötigte “Teil” eines C# Datetime Datentyps serialisiert/deserialisiert und somit verwendet.
Für einen Dynamics AX DateTime Datentyp wird bei Erstellung des Proxys eine neue Klasse generiert. Somit kann der Dynamics AX Datentyp hierbei immer eindeutig identifiziert werden.
1: [System.CodeDom.Compiler.GeneratedCodeAttribute("System.Xml", "2.0.50727.4016")] 2: [System.SerializableAttribute()] 3: [System.Diagnostics.DebuggerStepThroughAttribute()] 4: [System.ComponentModel.DesignerCategoryAttribute("code")] 5: [System.Xml.Serialization.XmlTypeAttribute(Namespace="http://schemas.microsoft.com/dynamics/2008/01/documents/Customer")] 6: public partial class AxdType_DateTime : object, System.ComponentModel.INotifyPropertyChanged { 7: 8: private System.DateTime localDateTimeField; 9: 10: private bool localDateTimeFieldSpecified; 11: 12: private AxdEnum_Timezone timezoneField; 13: 14: private bool timezoneFieldSpecified; 15: 16: private System.DateTime valueField; 17: 18: [System.Xml.Serialization.XmlAttributeAttribute()] 19: public System.DateTime localDateTime ... 20: 21: [System.Xml.Serialization.XmlIgnoreAttribute()] 22: public bool localDateTimeSpecified... 23: 24: [System.Xml.Serialization.XmlAttributeAttribute()] 25: public AxdEnum_Timezone timezone... 26: 27: [System.Xml.Serialization.XmlIgnoreAttribute()] 28: public bool timezoneSpecified... 29: 30: [System.Xml.Serialization.XmlTextAttribute()] 31: public System.DateTime Value { 32: 33: public event System.ComponentModel.PropertyChangedEventHandler PropertyChanged; 34: 35: protected void RaisePropertyChanged(string propertyName)... 36: }
Dieses Verhalten ist nicht nur mit C# zu beobachten. Auch JAVA oder andere Programmiersprachen verhalten sich ähnlich und muss entsprechend berücksichtigt werden.
Macros werden innerhalb von Dynamics AX z.B. für die Best-Practice konforme Verwendung von festen Zeichenfolgen innerhalb des X++ Quellcodes verwendet. An vielen Stellen im System finden sich Quellcodezeilen wie diese: #define.MySimpleMacro('The string value')
Dies ist die am meist verwendete Art der Macrodefinition innerhalb von Dynamics AX. So weit, so gut.
Es gibt allerdings Konstellationen von “Werten”, welche bei dieser Art der Macrodefinition zu einer Fehlermeldung beim speichern führen. Es bei dieser Art der Macrodefinition z.B. nicht möglich, eine schließende Klammer als Macrowert zu definieren. Dies ist auch so im MSDN dokumentiert: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc197110.aspx
Gerade bei der Verwendung von Regular Expressions (Regex) kann dies zu regelmäßiger Verwirrung führen, da man gerne die weiteren Macrodefinitions-Möglichkeiten vergisst und oder diese nicht so präsent sind.
Die Syntax #define.Macroname(Wert)
sollte eigentlich nur verwendet werden um (einfache) Konstanten innerhalb des Quellcodes zu definieren. Für alle anderen Fälle und wenn ein Macro mit mehr als einer Zeile benötigt wird, sollte folgende Syntax zu Definition eines Macros verwendet werden: #localmacro.AnExample
// Some statements or text
#endmacro
Die Verwendung von #localmacro anstelle eines "(einfachen) #define erlaubt es nun auch mit schließenden Klammern als Macrowert zu arbeiten oder sogar ganze SQL oder X++ Codeblöcke zu verwenden. Eine genauere Beschreibung von Dynamics AX Macros (deren Möglichkeiten und Einsatzgebiete) ist im MSDN dokumentiert:
Macros in X++
Bei der Überprüfung der Optimalen Verfahren kann es bei Objekten, die von SysPackable abgeleitet sind (Bspw. RunBase, RunBaseBatch) zu folgendem Fehler kommen.
Nicht übereinstimmende Version bei gepacktem Container. Überprüfen Sie die Implementierung der SysPackable-Schnittstelle.Obwohl die Versionsnummer erhöht wurde kam es zu diesem Fehler, da der Quellcode nach der Versionsnummer durchsucht wurde. Im aktuellen Fall sah der Quellcode so aus:
// #define.CurrentVersion(4) #define.CurrentVersion(5)
Es wurde die alte Versionsnummer 4 ermittelt, da diese bei der Überprüfung des Quellcodes als erstes gefunden wurde. Die Zeilen wurden getauscht und das Problem dadurch behoben, als Alternative einfach die erste Zeile löschen.
Beim Entwickeln und/oder Testen von AIF-Service, welche als Webservice bereit gestellt werden, entstehen oftmals (mindestens) 2 Fragestellungen.
- Wie kann die Nachricht betrachtet werden, welche zwischen den System über den Webservice ausgetauscht wird?
- Wie lässt sich der Webservice-Aufruf debuggen?
Leider werden diese Fragen bei einer Suche im Internet oft mit “Geht nicht” beantwortet. Dies ist so allerdings nicht richtig.
Es ist z.B. möglich, für alle Webserviceaufrufe eine Tracing-File zu erzeugen, welches u.A. auch die Nachricht protokolliert, die von oder zu Dynamics AX geschickt wurde. Um das Tracing zu aktivieren müssen nur entsprechende Einstellungen in der web.config des Webservices vorgenommen werden.
Wie dies im Detail funktioniert beschreibt dieses kleine How-To des Microsoft Dynamics Developer Centers im MSDN. http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc967372.aspx
Es ist ebenfalls möglich, die Webserviceaufrufe zu debuggen.
Allerdings müssten hierfür einige Schritte beachtet werden, damit das Debuggen von Webserviceaufrufen auch für X++ Code funktioniert. Eine detaillierte Anleitung hierzu ist am Ende des Whitepapers “Tips for Creating Services in Microsoft Dynamics AX 2009” zu finden. http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=90388b14-fb8c-4633-a255-28ff7146c5b2
Um Datensätze in Microsoft Dynamics AX, welche z.B. auf einer Maske angezeigt werden, entsprechend seiner Anforderungen einzuschränken (zu filtern) muss die Query (Abfrageobjekt) durch Erstellung von Ranges (Abfrageeinschränkungsobjekt) entsprechend “manipuliert” werden. Hierfür wird z.B. die Query einer Maskendatenquell (DataSource) verwendet und für diese eine neue Range definiert:
Beispiel:
public void init() { QueryBuildRange range; ; super(); range = CustTable_ds.query().dataSourceTable(tablenum(CustTable)).addRange(fieldnum(CustTable, AccountNum)); range.value("1101");}
Im Dynamics AX Standard kann ähnlicher X++ Quelltext in vielen Masken gefunden werden, da dies der “Standard-Weg” zum Einschränken von Datensatzabfragen bei Masken oder auch Reports ist. Ebenso wird dieses Vorgehen auch in den Schulungsunterlagen, in der Entwicklerhilfe und anderen Stellen beschrieben.
Leider hat dieses Vorgehen eine kleine aber teilweise sehr störende Beschränkung. Über diesen Weg ist es nicht möglich, alle Abfrageeinschränkungen welche durch X++ Quellcode “gesetzt” wurden und Einschränkungen, welche durch einen Benutzer mittels der Standardfilterfunktion von Dynamics AX definiert wurden, zu berücksichtigen. Beim einer Datenaktualisierung (Aufruf von DataSource.executeQuery) gehen die von einem Benutzer definierten Abfrageeinschränkungen verloren.
Dies ist darin begründet, dass es nicht nur ein DataSoucre.query-Objekt, sondern auch ein DataSource.queryrun().query-Objekt gibt. Diese beiden “Query-Objekte” sind jeweils unterschiedliche Objekte, bzw. Objektinstanzen.
Das DataSource.query-Objekt ist das “Basisabfrageobjekt”, welches durch einen Benutzer, mittels der Filterfunktionalität des Standards, nicht verändert werden kann (nur durch X++ Code). Alle durch den Benutzer vorgenommenen Änderungen an der “Basisabfrage” werden in dem Query-Objekt von DataSource-queryrun() “gespeichert”. Dies kann unter Anderem durch Betrachtung des SQL-Statements, welches durch ein Query-Objekt bereit gestellt wird nachgewiesen werden.
Beispiel:
Aufruf einer Maske mit einer durch X++ Code modifizierten Abfrage (Query). Anmerkung: Beim Aufruf der Maske wird in der “Init-Methode” eine Range (CustGroup = “10”) gesetzt. range = CustTable_ds.query().dataSourceTable(tablenum(CustTable)).addRange(fieldnum(CustTable, CustGroup));
range.value("10");
Durch den Benutzer wird nun mittels der Dynamics AX Standard-Filterfunktion die Abfrage bzw. deren Einschränkung(en) angepasst/verändert.
Hierdurch ist zu beobachten, das sich zwar das SQL-Statement des DataSource.queryrun().query-Objekts, aber nicht das SQL-Statement des DataSoucre.query-Objekts ändert. Da bei einem Aufruf von DataSource.executeQuery allerdings immer das DataSource.query-Objekt verwendet wird, gehen die durch den Benutzer gewählten Abfrageeinschränkungen verloren.
Wie ist es nun aber möglich, die von einem Benutzer gewählten Abfrageeinschränkungen/Filtereinstellung doch zu berücksichtigen?
Da alle Abfrageeinschränkungen, welche von einem Benutzer gewählt wurden, in dem Query-Objekt von DataSource.queryrun() “gespeichert” werden und somit auch im X++ Code zur Verfügung stehen ist dies recht einfach. Es muss einfach das Query-Objekt von DataSource.queryrun() genommen werden, um die gewünschten Ranges ergenzt werden und schließlich dass Query-Objekt der DataSource überschrieben werden.
Beispiel:
Basis ist eine einfach Maske, welche alle Kundendatensätze anzeigt.
Dieser Maske/Abfrage wird nun durch die Standard-Filterfunktion (Benutzerfilter) eine neue Abfrageeinschränkung hinzugefügt (Kundennummer = 1101 und 2001).
Wie zuvor beschrieben, wird nun eine neue Abfrageeinschränkung mit X++ Code auf dem Query-Objekt von DataSource.queryrun “gesetzt” und das Query-Objekt der DataSource mit diesem überschrieben.
void clicked() { Query query; QueryBuildRange range; ; super(); query = CustTable_ds.queryRun().query(); range = query.dataSourceTable(tablenum(CustTable)).addRange(fieldnum(CustTable, CustGroup)); range.value("10"); CustTable_ds.query(query); CustTable_ds.executeQuery(); }
Dies hat zur Folge, dass die durch den Benutzer gewählten Abfrageeinschränkungen, wie zu sehen, weiterhin berücksichtigt werden.
Alternativ zur Verwendung der Abfrageeinschränkung (Range) “direkt” über das Query-Objekt kann auch mit einem oder mehreren Filtern gearbeitet werden. Diese unterliegen im Gegensatz zu den Query-Objekt aber einigen Einschränkungen, sodass diese nicht in jeder Situation verwendet werden können.
Der folgende X++ Code zeigt, wie ein Filter gesetzt werden kann.
void clicked() { Query query; QueryBuildRange range; ; super(); CustTable_ds.filter(fieldnum(CustTable, CustGroup), "10"); }
Wird eine Abfrage auf diese Art und Weise eingeschränkt, ist der Aufruf von DataSource.executeQuery() unnötig, da die Datenaktualisierung bereits im Hintergrund durch den Filter-Aufruf durchgeführt wird. Filter einer DataSource funktionieren vom Prinzip her wie die Standardfilter, welche durch einen Benutzer in Dynamics AX gesetzt werden können. Dies hat zur Folge, dass sich diese ebenfalls nur auf das Query-Objekt von DataSource.queryrun() auswirken und somit DataSource.query nicht beeinflussen.
Mit der Methode DataSource.removeFilter können die gesetzten Filter wieder gelöscht werden. Leider werden hierdurch alle gesetzten Filter gelöscht, sodass nach diesem Aufruf unter Umständen einige bereits gesetzte Filter erneut gesetzt werden müssen, um das gewünschte Abfrageergebnis zu erhalten.
Welche der gezeigten Methoden, zum Einschränken von Abfragen, aber nun der beste oder bessere Weg ist, muss von Fall zu Fall entschieden werden.
Oftmals besteht die Anforderung, über einen Zeitgesteuerten Job (Batchjob), das Generieren von statistischen Berichten, welche in einer Datei gespeichert werden soll, zu automatisieren.
Microsoft Dynamics AX stellt hierfür die Möglichkeit bereit, jeden Bericht mithilfe der Stapelverarbeitung zu einem definierten Zeitpunkt zu generieren und in einer Datei, z.B. in einem Netzwerklaufwerk, bereit zu stellen. Soweit stellt dies kein Problem dar, da über den Standard von Dynamics AX diese Anforderung ohne weiteres erfüllt werden kann.
Leider wird hierbei oft vergessen, dass der entsprechende Batchserver (AOS) so konfiguriert werden muss, dass dieser das “Drucken auf dem Server” zulassen muss. Dies ist eine Einstellungsoption des Serverkonfigurations-Utilities.
Weiterhin sollte bei der Angabe der Datei bzw. des Speicherortes der Datei immer ein UNC-Pfad verwendet werden, da die eigentlich Ausführung des Berichtes und somit auch die Erstellung der Datei über das Benutzerkonto des AOS-Dienstes geschieht.
Dies bedingt auch, dass entsprechende Berechtigungen für das Dienstkonto des Batchservers (AOS) für das freigegebene Verzeichnis vergeben werden müssen, damit die Datei und somit der Bericht erfolgreich erstellt werden kann.
Eine weiterführende Beschreibung hierzu ist auch im EMEA Dynamics AX Support Blog zu finden.
In Microsoft Dynamics AX wird das Args-Objekt dazu verwendet, Informationen z.B. an eine aufzurufende Maske oder Klasse zu übergeben.
Mittels des Args-Objektes ist es z.B. möglich, den auf einer Maske ausgewählten Datensatz an die Aufzurufende (Unter)Maske zu übergeben, um mit diesem die Darstellung und/oder Funktionen der Maske anzupassen. Oft wird dieses Vorgehen dazu verwendet, Abfragen (Queries) entsprechend einzugrenzen, damit nur relevante Informationen verarbeitet werden. Eine beispielhafte Anforderung hierfür könnte sein, alle Aufträge des zuvor ausgewählten Kunden in einer neuen Maske anzuzeigen.
Manchmal ist aber notwendig, nicht nur den Aufrufer (oder den gewählten Datensatz), sondern auch dessen Aufrufer zu kennen, um bestimme Funktionalitäten erstellen oder implementieren zu können. Herbei kann es sein, dass der ausgewählter Datensatz über mehrere Aufrufebenen übergeben werden muss und der direkte Aufrufer dennoch bekannt sein muss.
Nehmen wir an, es existiert eine Hauptmaske, auf der ein Kundendatensatz ausgewählten werden kann. Auf einer weiteren Maske (1. Maske), sollen nun alle Aufträge des ausgewählten Kunden angezeigt werden. Diese Maske soll über die Hauptmaske aufgerufen werden. Über eine 2. Maske, welche über die 1. Maske aufgerufen werden soll, sollen die Adressdaten des Kunden angezeigt werden.
Um nun die benötigten Information, ausgewählter Kunden in der Hauptmaske, auf der 2. Maske zur Verfügung zu haben, muss über das FormRun-Objekt der 1. Maske der Aufrufer (Caller) dieser Maske bestimmt werden.
Beispiel (Init-Methode der 2. Maske):
public void init() { Object callerDataSource; FormRun callerFormRun; common callerRecord; common callerRecordOfCallerRecord; ; super(); if(element.args() && element.args().dataset()) { callerRecord = element.args().record(); callerDataSource = callerRecord.dataSource(); callerFormRun = element.args().caller(); callerRecordOfCallerRecord = callerFormRun.args().record(); CtrlCallerTable.text(tableid2name(callerRecord.TableId)); CtrlCallerOdCallerTable.text(tableid2name(callerRecordOfCallerRecord.TableId)); } }
Sicherlicht läßt sich das in dem Beispiel beschriebene Verhalten auch anders (oder eleganter) Lösen. Dieses Beispiel wurde nur gewählt, um den Ablauf oder die notwendigen Schritte zu demonstrieren, wie Aufrufer über mehrere Ebenen bestimmt werden können.
Notizen, Dokumente oder Dateien werden in Dynamics AX mithilfe des “Dokumentenmanagement-Systems” verwaltet.
Zu jedem beliebigen Datensatz einer beliebigen Tabelle (z.B. CustTable -> Debitoren) können beliebig viele Notizen oder Dokumente hinterlegt werden. Per Benutzeroberfläche kann die entsprechende Funktionalität über die Menüleiste der Masken aufgerufen werden.
Das folgende Beispiel zeigt wie dies auch per Programmcode erfolgen kann:
static void AKU_CreateDocuRefNote(Args _args) { CustTable custTable; DocuRef docuRef; DocuType docuType; ; custTable = CustTable::find("1101"); docuType = DocuType::find("Note"); if(custTable && docuType) { docuRef.initValue(); docuRef.RefTableId = custTable.TableId; docuRef.RefRecId = custTable.RecId; docuRef.RefCompanyId = custTable.dataAreaId; docuRef.TypeId = docuType.TypeId; docuRef.Restriction = DocuRestriction::External; docuRef.Name = "Name der Notiz"; docuRef.Notes = "Text (Inhalt) der Notiz"; docuRef.insert(); } }
Für Debitoren (Kunden) kann in Microsoft Dynamics AX ein Kreditlimit vergeben/eingestellt werden.
In der Auftragsmaske wird bei Anlage eines Auftrag (in Abhängigkeit der Kreditlimit-Einstellungen) das verbleibende Kreditlimit berechnet und der Auftragswert gegen dieses geprüft. Bei Überschreitung des Kreditlimits wird eine entsprechende Warnung oder ein entsprechender Fehler ausgegeben.
Die Funktion zur Überprüfung des Kreditlimits kann auch manuell, durch eine entsprechende Funktion auf der Auftragsmaske, aufgerufen werden.
Soll das verbleibende Kreditlimit mit X++ Code berechnet werden, muss leider eine “Kleinigkeit” beachtet werden, die so auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich ist bzw. für Verwirrung sorgen kann.
Die Berechnung des verfügbaren Kreditrahmens oder des verbleibenden Kreditlimits ist durch die alleinige Angabe eines Debitors nicht möglich. Es muss immer ein entsprechender Auftrag “vorhanden” sein um diese auszuführen zu können.
Berechtigterweise stellt sich die Frage, wie das verbleibende Kreditlimit eines Debitors berechnet werden kann, wenn keine “Beziehung” zu einem Auftrag besteht bzw. wenn kein Auftrag angegeben werden kann. Hierfür muss ein kleiner “Trick” angewendet werden, der nichts anderes macht, als einen neuen “SalesTable” Datensatz zu initialisieren, diesen aber nicht zu speichern. Ist der “SalesTable” Datensatz initialisiert kann mithilfe der beiden Klassen “SalesTotals” und “CustCreditLimit” der verfügbare Kreditrahmen berechnet werden.
Beispiel:
CustTable custTable = CustTable::find("1101"); CustCreditLimit custCreditLimit; SalesTotals salesTotals; SalesTable salesTable; AmountMST balanceEstimate; AmountMst creditRemain; ; salesTable.CustAccount = custTable.AccountNum; salesTable.initFromCustTable(); salesTotals = SalesTotals::construct(salesTable); salesTotals.calc(); custCreditLimit = CustCreditLimit::construct(salesTable); balanceEstimate = custCreditLimit.balanceEstimate(); if(custCreditLimit.useEstimated()) { creditRemain -= balanceEstimate; } creditRemain += conpeek(salesTotals.displayFieldsCurrency(CustTable.Currency), TradeTotals::posFreeValue()); info(strfmt("Verbleibendes Kreditlimit: %1", creditRemain));
In Microsoft Dynamics AX beziehen Masken ihre Daten, oder anders gesagt die Daten welche sie anzeigen, über so genannte DataSources. In einer DataSource sind somit die aktuellen auf der Maske angezeigten Daten (lokal) gespeichert.
Zugriff auf den jeweils aktuell ausgewählten Datensatz erhält man üblicherweise über genau diese DataSource. Der ausgewählte Datensatz kann unter anderem auch, z.B. durch ein MenuItem(Button), an eine Funktion oder andere Maske übergeben werden. Hierfür muss nur die Eigenschaft “DataSource”, in diesem Beispiel des MenuItem(Button), entsprechend eingestellt sein.
Ist keine DataSource in den Eigenschaften hinterlegt wird immer die erste DataSource der Query verwendet bzw. dessen aktiver Datensatz übergeben. In der Regel ist dies die DataSource, welche beim Erstellen der Maske als erstes hinzugefügt oder erstellt wurde (Ausnahme ist hier eine eventuelle Manipulation der Query per Programmcode).
Dieses Vorgehen ist für 90% aller Fälle das wohl am besten geeignete Vorgehen und wird in dieser Weise auch vom Dynamics AX Standard verwendet. Leider gibt es Anwendungsfälle, bei denen diese “starre Verbindung” von DataSource und z.B. Button oder MenuItem nicht funktioniert, beziehungsweise nicht zum gewünschten Ergebnis führt.
Angenommen man hat eine Maske mit zwei DataSources (CustTable und SalesTable), deren Daten über zwei Grids angezeigt werden, sowie einen Button, welcher eine Operation mit dem zuletzt ausgewählten Datensatz (unabhängig von der DataSource) durchführen soll. Wenn ein Datensatz der DataSource “CustTable” selektiert wurde, soll dieser verarbeitet werden. Ist zuletzt ein Datensatz der DataSource “SalesTable” selektiert wurden, soll die Operation mit diesem Datensatz erfolgen.
Bei dieser Anforderung ergibt sich das Problem, dass die Standardvorgehensweise zur Abfrage des selektierten Datensatzes nicht funktioniert, da hierfür eine der DataSources “direkt” angesprochen werden muss. Welche DataSource nun aber die “aktive” ist, lässt sich leider nicht ermitteln, da standardmäßig jede DataSource einen “aktiven” Datensatz hat und somit eine Unterscheidung, ob der Aufruf für die “CustTable” oder “SalesTable” erfolgen soll, nicht möglich ist.
Über die Methode “docCursor” der Klasse FormRun bietet sich eine zweite Möglichkeit, den aktiven (ausgewählten) Datensatz zu ermitteln. Dieses Vorgehen wird z.B. vom Dokumentenmangement (Form “DocuView”) verwendet, um den zuletzt gewählten Datensatz zu ermitteln und somit die dem Datensatz zugeordneten Dokumente anzuzeigen.
Leider scheidet dieser Weg ebenfalls aus, da ein “Click” auf den Button zur Folge hat, dass der jeweils aktive Datensatz der “Button-DataSource” durch die Methode “docCursor” zurück geben wird. Dies ist soweit auch logisch, da ein Button immer einer DataSource zugeordnet ist (entweder über Angabe in der entsprechenden Eigenschaft des Buttons oder, wenn nicht festgelegt, die erste DataSource der Query).
Wie ist es nun aber möglich, dennoch den zuletzt selektierten (ausgewählten) Datensatz zu ermitteln, wenn die im Standard verwendeten Wege nicht funktionieren?
Um das gewünschte Ziel zu erfüllen (bestimmen, welcher der zuletzt selektierte Datensatz ist) muss eine kleine funktionale Erweiterung der “Info” Klasse durchgeführt werden.
Zuerst müssen in der “classDeclaration” der Klasse “Info” zwei neue Variablen/Buffer zum Speichern des selektierten Datensatzes erstellt werden.
final class Info extends xInfo { #SysTaskRecorderMacro ObjectIdent docuView; ObjectIdent lastActivatedForm; ... // New code --> Common lastSelectedRecord; Common selectedRecord; //New code <-- #Define.CurrentVersion(1) }
Nun müssen noch einige neue Methoden für die Klasse “Info” erstellt werden, damit die Variablen/Buffer geschrieben, abgefragt und gelöscht werden können.
private void setLastSelectedRecord(FormRun _formRun) { ; if(_formRun.docCursor()) { if(lastSelectedRecord) { lastSelectedRecord = selectedRecord; } else { //Only get the record data, not the cursor lastSelectedRecord = _formRun.docCursor().data(); } //Only get the record data, not the cursor selectedRecord = _formRun.docCursor().data(); } }
private void clearLastSelectedRecord() { ; lastSelectedRecord.clear(); selectedRecord.clear(); }
common lastSelectedRecord() { ; return lastSelectedRecord; }
Zum Schluss müssen diese neu erstellten Methoden noch entsprechend in der Methode “formNotify” aufgerufen werden.
void formNotify(FormRun formRun,FormNotify event) { switch (event) { case FormNotify::Activate: this.activate(formRun); if (docu) docu.reSearch(formRun); //New code --> this.setLastSelectedRecord(formRun); //New code <-- break; case FormNotify::DeActivate: break; case FormNotify::Open: this.open(formRun); if (docu) docu.set(formRun); break; case FormNotify::Close: this.close(formRun); if (docu) docu.clear(formRun); //New code --> this.clearLastSelectedRecord(); //New code <-- break; case FormNotify::RecordChange: if (docu) docu.reSearch(formRun); //New code --> this.setLastSelectedRecord(formRun); //New code <-- if (formRun.isWorkflowEnabled()) { // only refresh controls if current ds equals workflow data source if (formRun.objectSet().name() == formRun.workflowDataSource().name()) formRun.updateWorkflowControls(); } break; case FormNotify::NoteClicked: if (docu) docu.note(formRun); break; } }
Durch diese kleine Codeänderung kann nun der zuletzt ausgewählte Datensatz, unabhängig von einer DataSource, abgefragt werden.
void clicked() { Common currentRecord; DictTable dictTable; ; super(); //Get the last selected record currentRecord = infolog.lastSelectedRecord(); dictTable = new DictTable(currentRecord.TableId); setPrefix(tableid2name(currentRecord.TableId)); info(strfmt("%1 - %2", currentRecord.(dictTable.titleField1()), currentRecord.(dictTable.titleField2())));} Bezogen auf die zuvor beschrieben Anforderung könnte das Ergebnis so aussehen.

In Microsoft Dynamics AX existiert ein Feature, um Aufgaben (Jobs), welche durch entsprechende Klassen bereit gestellt werden, zu planen und zu einem geplanten Zeitpunkt auszuführen. Dies wird in Dynamics AX als Stapelverarbeitung (Batch-Framework) bezeichnet.
Jeder Stapelverarbeitungsauftrag verfügt über einen Status, der angibt, in welchem “Zustand” sich der jeweilige Stapelverarbeitungsauftrag befindet.
Über die Funktion, “Funktionen –> Status ändern” kann dieser Status durch den Benutzer geändert werden.
Beim Auswählen des “neuen” Status ist leider ein wenig Vorsicht geboten, da bei einem falschen Klick der gesamte Stapelverarbeitungsauftrag unbrauchbar gemacht werden kann. Drückt man zufällig nicht auf einen der durch die Maske angebotenen Werte, so wird der Status der Stapelverarbeitungsauftrags gelöscht.
Das unschöne hierbei ist, dass dieses “Status löschen “nicht mehr rückgängig gemacht werden kann (jedenfalls nicht durch die Dynamics AX Masken). Bei dem Versuch, wieder einen korrekten Status zu vergeben (ebenfalls über die Funktion “Status ändern”) wird leider nicht der gewünschte Status gesetzt, sondern eine Fehlermeldung ausgegeben.
Die einzige Möglichkeit, wieder eine korrekten Status zu setzten, besteht leider darin, einen kleinen Job zu schreiben (mit X++), welcher den Status per Programmcode ändert.
Ist gerade kein Entwickler “zur Hand”, besteht nur die Möglichkeit, den Stapelverarbeitungsauftrag zu löschen und erneut anzulegen (dies kann aber von Fall zu Fall sehr aufwändig sein).
In mehreren Artikeln wurde bereits beschrieben, wie LookupForms erstellt werden müssen, um alle Funktionen bereit zu stellen, die auch durch einen Standard-Lookup bereit gestellt werden.
Ein guter Artikel ist zum Beispiel auf Axaptapedia zu finden: http://axaptapedia.com/Lookup_Form
Leider wurde in diesem Artikel auf eine Kleinigkeit nicht hingewiesen, die allerdings für sehr viel Verwirrung sorgen kann.
Um beim Öffnen des Lookups den bereits eingetragenen Wert zu selektieren (in dem Control der aufrufenden Maske), müssen wie in dem Artikel beschrieben, die Methoden „executeQuery“ und „init“ der DataSource der Lookup-Maske überschrieben werden.
Beispiel:
public void executeQuery()
{
FormStringControl callerControl = SysTableLookup::getCallerStringControl(element.args());
;
super();
xyz_ds.findValue(fieldnum(xyz,id),callerControl.text());
}
public void init()
{
Query q = new Query();
QueryBuildDataSource qbds;
;
super();
qbds = q.addDataSource(tablenum(xyz));
qbds.orderMode(OrderMode::OrderBy);
qbds.addSortField(fieldNum(xyz,some_other_field));
this.query(q);
}
Es wird auch beschrieben, dass in der Methode “init” der Datasource eigene Ranges oder Sortings definiert werden können. Dies ist soweit auch richtig, allerdings mit einer Ausnahme.
Wird auf dem Feld, welches bei dem Aufruf von „Datasource.findValue“ in der Methode „init“ angegeben wurde (sollte auch immer das Feld sein, dessen Wert durch den Lookup ausgewählt wird), eine Range definiert, so funktioniert die Selektion des zuvor gewählten Wertes nicht mehr und es wird immer der erste Wert im Lookup selektiert bzw. ausgewählt.
Beispiel:
public void executeQuery()
{
FormStringControl callerControl = SysTableLookup::getCallerStringControl(element.args());
;
super();
xyz_ds.findValue(fieldnum(xyz,id),callerControl.text());
}
public void init()
{
Query q = new Query();
QueryBuildDataSource qbds;
QueryBuildRange range;
;
super();
qbds = q.addDataSource(tablenum(xyz));
qbds.orderMode(OrderMode::OrderBy);
qbds.addSortField(fieldNum(xyz,some_other_field));
range = qbds.addRange(fieldnum(xyz,id));
range.value(SysQuery::valueNot(<someValue>));
this.query(q);
}
Dieses Verhalten lässt sich allerdings umgehen, wenn anstelle des Aufrufs von “DataSource.findValue” in der „ExecuteQuery“ Methode der DataSource der Aufruf von „DataSoucre.findRecord“ verwendet wird. Hierfür muss aber der entsprechende Datensatz des zuvor oder bereits ausgewählten Wertes ermittelt werden um diesen beim Aufruf von „DataSource.findRecord“ als Parameter zu übergeben.
Beispiel: public void executeQuery()
{
FormStringControl callerControl;
Xyz xyzRecord;
;
callerControl = SysTableLookup::getCallerStringControl(element.args());
xyzRecord = Xyz::find(callerControl.text());
super();
xyz_ds.findRecord(xyzRecord);
}
public void init()
{
Query q = new Query();
QueryBuildDataSource qbds;
QueryBuildRange range;
;
super();
qbds = q.addDataSource(tablenum(xyz));
qbds.orderMode(OrderMode::OrderBy);
qbds.addSortField(fieldNum(xyz,some_other_field));
range = qbds.addRange(fieldnum(xyz,id));
range.value(SysQuery::valueNot(<someValue>));
this.query(q);
}
Es muss also darauf geachtet werden, ob eine Einschränkung (Range) auf dem „ID-Feld“ benötigt wird oder nicht.
Wird keine Einschränkung benötigt, kann, wie in dem Artikel auf Axaptapedia beschrieben, mit „DataSource.findValue“ gearbeitet werden um den entsprechenden Datensatz zu selektieren. Wird aber eine solche Einschränkung benötigt, muss mit „DataSoucre.findRecord“ gearbeitet werden.
Wird Microsoft Dynamics AX 2009 mit Windows Server 2008 und SQL Server 2008 installiert, kann es zu einem Problem bei Bereitstellen der ODC-Dateien kommen.
Nach dem Aufruf der Funktion „ODC-Dateien bereitstellen“ meldet Dynamics AX 2009 einen Fehler im Infolog.
Diese Fehlermeldung wird ebenfalls im Ereignislog von Windows protokolliert.
Laut einem Artikel im EMEA Dynamics AX Support Blog ist hierfür ein Hot Fix erhältlich. https://blogs.msdn.com/emeadaxsupport/archive/2009/04/23/unable-to-deploy-odc-files-to-enterprise-portal-even-after-installing-hotfix-kb960158.aspx
Wurde allerdings schon das Hot Fix Rollup 2 für Dynamics AX 2009 (SP1) installiert, wird das beschriebene Hot Fix nicht mehr benötigt.
Um nun die ODC-Dateien erfolgreich bereitstellen zu können muss wie folgt vorgegangen werden:
- Das bereits installierte Enterprise-Portal muss aktualisiert werden
(Verwaltung/Einstellungen/Internet/Enterprise Portal/Bereitstellungen verwalten/ Button „Aktualisieren“ wählen)
- Nun (sicherheitshalber) den IIS neu starten, z.B. durch Aufruf von „iisreset“
- Anschließend können die ODC-Dateien bereit gestellt werden.
(Verwaltung/Einstellungen/Unternehmensanalyse/OLAP/Olap-Verwaltung/ Button „ODC-Dateien bereitstellen“ wählen)
Ob das Bereitstellen der ODC-Dateien funktioniert hat, kann überprüft werden, indem man kontrolliert, ob die entsprechende Bibliothek im SharePoint die ODC Dateien enthält. http://<servername>/websites/DynamicsAx/Data%20Connections/Forms/AllItems.aspx
Ab sofort führt mein Arbeitgeber, die Firma AX Solutions GmbH, einmal in der Woche (mittwochs 15:30 - 16:30 Uhr) eine kostenlose „Experten-Sprechstunde“ durch.
Diese „Sprechstunde“ richtet sich an Microsoft Dynamics AX Bestandskunden sowie Interessenten die Antworten auf bisher unbeantwortete Fragen oder einen Rat zu einer speziellen Problemstellung suchen.
Unter anderem werde auch ich diese Sprechstunden abhalten und versuchen nach besten Wissen und Gewissen Rat zu geben. Sicherlich wird sich nicht jede Problemstellung Ad-hoc lösen lassen. Ich bin aber sicher, dass der gemeinsame Dialog zumindest Lösungsoptionen aufzeigen wird.
Guter Rat ist Sprichwörtlich teuer. Diesmal aber nicht, denn die Dynamics AX Sprechstunde ist kostenlos. Auf die sonst übliche Praxisgebühr in Höhe von 10,- EUR pro Quartal wird verzichtet. 
Da die Sprechstunden in einem 1:1 Gespräch durchgeführt werden, und möglichst vielen Ratsuchenden die Möglichkeit gegeben werden soll diese zu nutzen, ist jede Sprechstunde auf 60 Minuten begrenzt.
Ratsuchende bzw. Interessierte möchte ich bitte, sich unter folgendem Link: (http://www.ax-solutions.de/kontaktformular.html) mit dem Stichwort „Dynamics AX – Sprechstunde“ anzumelden.
Weitere Informationen können über die Webseite der AX Solutions GmbH bezogen werden.
Wie schon die erste Auflage des Buches „Inside Dynamics AX“ ist dieses Buch eine sehr gute Ergänzung zu den von Microsoft angebotenen Schulungsunterlagen (Development 1-4).
Angefangen bei der Architektur, der Entwicklungsumgebung und –Tools, bis hin zu Code Upgrades beschreibt dieses Buch alle Themen die für einen AX Entwickler von Bedeutung sind.
Nicht nur alle neuen Features von Dynamics AX 2009, z.B. Dynamics AX Reporting Services oder Workflows, sondern auch ältere Features wie z.B. das Application Integration Framework (AIF), werden wesentlich detaillierter beschrieben als an anderen Stellen.
Leider gibt es auch Bereiche, die nicht so detailliert besprochen werden bzw. wo einige Fragen nicht gänzlich beantwortet werden. Ein Beispiel hierfür ist die .NET Integration. Zwar wird der Business Connector ausreichend beschrieben, aber das Thema CLR-Interoperability wird leider nur sehr knapp behandelt.
Einige Kapitel wurden im Vergleich zu der ersten Auflage des Buches gänzlich überarbeitet. Beispielhaft sei das Kapitel über Form Customizations genannt, welches komplett neu geschrieben wurde.
Leider hat dies auch zur Folge, dass einige sehr gut Beschriebene Themen, wie Beispielweise das dynamische Anpassungen von Masken mit X++, jetzt nicht mehr behandelt werden.
Was dieses Buch aber nicht beschreibt oder behandelt, sind die Klassen, Tabellen, API‘s, etc. des Microsoft Dynamics AX Standards. Dies würde allerdings auch den Rahmen des Buches mehr als sprengen.
In der Gesamtbetrachtung ist die neue Auflage von Inside Microsoft Dynamics AX eins der besten technischen Bücher über Microsoft Dynamics AX. Kein Buch geht soweit in die Tiefe wie dieses. Egal ob Anfänger oder erfahrener Entwickler, für jeden ist etwas dabei.
Auch wer schon die erste Auflage von Inside Microsoft Dynamics AX gelesen hat, wird viele neue Themen finden.
Wird die Eigenschaft(Property) “AllowEditOnCreate” eines Tabellenfeldes auf den Wert “No” gesetzt, ist es nicht möglich, Werte für dieses Tabellenfeld über das AIF (Application Integration Framework) zu schreiben (Insert-Operation).
Alle Tabellenfelder, welche diese Eigenschaft auf “No” gesetzt haben, werden durch das AIF automatisch auf deren Default-Wert gesetzt und jegliche Wert der AIF Nachricht werden ignoriert. Dies hat zur Folge, dass wenn das Tabellenfeld kein Enum ist, das Tabellenfeld immer leer ist.
Da dieser Automatismus schon vor Ausführung der AX<Table> Klasse greift, der Wert also schon beim Ausführen der entsprechenden Parm-Methode “leer” ist, kann dieses Verhalten ohne Änderung der AIF-Basis Klassen nicht geändert werden.
Egal ob Anfänger oder schon erfahrener Dynamics AX Entwickler. Von Zeit zu Zeit tauchen immer die gleichen Fragen und/oder Problemstellungen auf.
Was immer mal wieder in Foren oder Newsgroups zu lesen ist, ist die Frage, wie die Berechnung des Artikelpreises für eine Debitor mit X++ Code durchgeführt werden kann. Der Standard von Microsoft Dynamics AX bringt zwar eine Maske zur “Preisabfrage” mit sich, welche diese Problemstellung eigentlich schon löst, allerdings ist es manchmal notwendig, die Preisberechnung z.B. in einer Klasse durchzuführen, um mit dem Ergebnis weitere Operationen durchführen zu können.
Da in Dynamics AX Preise für einen Artikel nicht nur “direkt” im Artikelstamm, sondern auch in den Handelsvereinbarungen, hinterlegt werden können, stellt der Standard von Dynamics AX die Klasse “PriceDisc” zur Verfügung, welche alle Möglichkeiten der Preispflege berücksichtig. Unter Anderem werden auch Rabatte bzw. Zuschläge der Handelsvereinbarungen durch diese Klasse berücksichtigt.
Die Klasse “PriceDisc” stellt die statische Methode “actualSalesPriceDisc” bereit. Mit dieser können z.B. der Verkaufspreis pro Preiseinheit, der Rabatt oder die Zuschläge berechnet und/oder ermittelt werden. Durch eine zweite statische Methode “price2Amount” lässt sich anschließend der Nettobetrag eines Artikels ausrechnen.
Beispiel:
CustTable custTable = CustTable::find("5010");InventTable inventTable = InventTable::find("1000");Qty qty = 1.00; SalesPrice salesPrice; // Verkaufspreis je Preiseinheit PriceMarkup salesMarkup; //Preis sonst. Zuschläge PriceUnit priceUnit; // Preiseinheit SalesLineDisc salesLineDisc; // Rabatt SalesLinePercent salesLinePercent; DiscPct percent1; DiscPct percent2; PriceDiscTable actualPrice; // Gefundener Datensatz der Handelsvereinbarung (Verkaufspreis) PriceDiscTable actualDisc; // Gefundener Datensatz der Handelsvereinbarung (Rabatte) AmountCur lineAmount; // Nettobetrag ; [salesPrice, salesMarkup, priceUnit, salesLineDisc, salesLinePercent, percent1, percent2, actualPrice, actualDisc] = PriceDisc::actualSalesPriceDisc(custTable, inventTable, qty); lineAmount = PriceDisc::price2Amount(salesPrice, priceUnit, salesLineDisc, qty, qty, salesMarkup, salesLinePercent, custTable.Currency, 0);
Die neue oder zweite Auflage von "Inside Mircosoft Dynamics AX" ist vor wenigen Tage erschienen.
Inside Mircosoft Dynamics AX 2009
Wie auch schon die erste Auflage des Buches, welche auf der Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX basierte, ist diese Buch in erster Linie für Entwickler gedacht. Die aktuelle Auflage umfasst gut 100 Seiten mehr als die erste Auflage und ist leider auch im Preis etwas teurer.
Weitere Informationen über den Inhalt können z.B. auf den Seiten von Amazon entnommen werden.
Es ist zu hoffen, dass sich diese Auflage auf gleichem Level wie die erste Auflage bewegt und somit zu einem "Must-Have" oder "Must-Read" für AX Entwickler wird.
In dem Artikel "Anzeige von Lagerdimensionen auf Masken" wurde bereits gezeigt, was zu tun ist, um die Anzeige von Lagerdimensionen auf Masken dynamisch anpassen zu können bzw. das Standardverhalten für die Anzeige von Lagerdimensionen zu implementieren.
Manchmal soll eine ähnliche Funktionalität auch für Berichte bereit gestellt werden, um zum Beispiel vor der Berichtserstellung auswählen zu können, welche Lagerdimensionen auf dem Bericht(Report) angedruckt werden. Auch hierfür sind im Dynamics AX Standard die entsprechenden Funktionalitäten (oder besser Klassen) bereits vorhanden, sodass diese nur verwendet werden müssen.
Als Ausgangsbasis für den Bericht dient ebenfalls die Tabelle „AKU_DemoTable“.

Der Bericht soll nun, die in dieser Tabelle gespeicherten Datensätze andrucken/ausgeben.

Wie bei Masken, muss auch für einen Bericht, die Query entsprechend um die Tabelle InventDim ergänzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Eigenschaften (Properties) „FetchMode“ auf „1:1“ und „Relations“ auf „Yes“ gesetzt werden.

Als nächstes muss nun, ebenfalls analog zu dem Vorgehen bei Masken, die Feldgruppe „InventoryDimensions“ in den Designzweig des Reports aufgenommen werden. Beispielhaft wird diese in einem Body-Element erstellt.

Nun müssen noch einige Anpassungen an den Methoden des Berichts durchgeführt werden, damit das gewünschte Ergebnis erreicht werden kann. Bezogen auf die Möglichkeit, die zu druckenden Lagerdimensionen bestimmen zu können, müssen die Methoden „classDeclaration“, „run“, „dialog“ und „getFromDialog“ wie folgt überschrieben werden. Auch das Überschreiben der Methoden „pack“ und „unpack“ ist hilfreich (für die Lagerdimensionsanzeige nicht zwingend erforderlich), da über diese die Speicherung der „Nutzungsdaten“ realisiert wird.
public class ReportRun extends ObjectRun { InventDimParm inventDimParm; DialogRunbase dialog; DialogGroup dialogInventoryDimensions;
#define.CurrentVersion(1) #localmacro.CurrentList inventDimParm #endmacro }
void updateDesign() { ; InventDimCtrl::updateReportVisible(element, inventDimParm); }
public void run() { ; this.updateDesign(); super(); }
public Object dialog(Object _dialog) { ; dialog = _dialog; dialogInventoryDimensions = inventDimParm.addFieldsToDialog(dialog,"@SYS53654",true, false, "@SYS102592"); return dialog; }
public boolean getFromDialog() { ; inventDimParm.getFromDialog(dialog, dialogInventoryDimensions); return true; }
public container pack() { return [#CurrentVersion, #CurrentList]; }
public boolean unpack(container packedClass) { Version version = RunBase::getVersion(packedClass); ; switch(version) { case #CurrentVersion: [version,#CurrentList] = packedClass; break; default: return false; } return true; }
Wird nun der Bericht geöffnet, zum Beispiel über ein MenuItem, kann in einem Dialog ausgewählt werden, welche Lagerdimensionen auf dem Report angedruckt werden sollen.

Der ausgegebene Bericht(Report) sieht, unter Berücksichtigung der im Dialog gewählten Einstellungen, wie folgt aus.

Das vorgestellt Bespiel steht hier als Download bereit um die einzelnen Schritte genau ansehen/nachvollziehen zu können.
AKU_Demo_InventDimRep.rar (1,99 KB)
Im Standard von Microsoft Dynamics AX besteht auf jeder Maske, auf der Artikel und deren Lagerdimensionen angezeigt werden, die Möglichkeit, die Lagerdimensionen, bzw. die angezeigten Felder der Lagerdimensionen, über die Funktion "Lager-Dimensionenanzeige" entsprechend zu steuern.
Die einzelnen Elemente (Felder) der Lagerdimension können über diese Funktion ein- bzw. ausgebledet werden.
Weiterhin ist es auch möglich, durch Parametrisierung zu bestimmen, ob ein Feld einer Lagerdimension eingeben werden muss (Mussfeld) oder ob überhaupt eine Eingabe möglich ist.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Maske "Aufträge".
Wie ist es nun, wenn eine neue Maske erstellt werden soll, welche Artikelinformation und Lagerdimensionen anzeigen soll? Wie genau muss vorgegangen werden, um die bereits an vielen Stellen im Standard verwendete Funktionalität auch für die selbst erstellte Maske bereitzustellen?
Gehen wir einmal davon aus, es wurde eine neue Tabelle erstellt, welche die Artikelnummer (ItemId) und die Lagerdimensionsnummer (InventDimId) speichert. Für diese Tabelle soll eine Maske erstellt werden, úm dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, Datensätze zu erfassen, zu ändern oder einfach nur anzuzeigen.
Dies könnte z.B. so aussehen:

Um nun die Funktion der Lagerdimensionensteuerung einzubauen muss zuerst die Tabelle InventDim als DataSource der Maske hinzugefügt werden. Anschließend müssen die Eigenschaften (Properties) der DataSource noch auf folgende Werte geändert werden.
|
Name |
InventDim |
|
JoinSource |
Haupt-Datenquelle (hier: AKUDemoTable) |
|
LinkType |
InnerJoin |
|
DelayActive |
No |
|
InsertAtEnd |
No |
|
InsertIfEmpty |
No |

Nun muss eine neue ButtonGroup (Name: "Inventory") im Designzweig der Maske erstellt werden. Diese sollte das LAbel "Lager" zugewiesen werden. Nun noch das MenuItem "InventDimParmFixed" in diese ButtonGroup ziehen (z.B. per drag & drop aus dem AOT) und dem so erstellten MenuItemButton folgende Eigenschaften zuweisen.
|
Name |
InventDimParmFixed |
|
MenuItemName |
InventDimParmFixed |
|
DataSource |
Haupt-Datenquelle (hier: AKUDemoTable) |

Über das MenuItem (oder genauer über den erstellten MenuItemButton) wird nun wie im Standard, die Maske "Lagerdimensionen" zu öffnen.

Allerdings öffnet sich die Maske „Lagerdimensionen“ noch nicht wie gewünscht über den MenuItemButton. Hierfür sind noch weitere Anpassungen notwendig.
Damit sich die Maske „Lagerdimensionen“ wie gewünscht öffnet muss die neue Maske die Methode „inventDimSetupObject“ implementieren welche eine Instanz von „InventDimCtrl_Frm“ zurück gibt.
Die Klasse „InventDimCtrl_Frm“, bzw. eine der von ihr abgeleiteten Klassen, steuert z.B. welche Lagerdimensionen für den aktuellen Datensatz zulässig sind oder welche Dimensionen für den aktuellen Datensatz angegeben werden müssen, damit dieser gespeichert werden kann.
Da über die Parametrisierung der Lagersteuerungsgruppen und der Modulparameter hierfür durchaus unterschiedliche Einstellungen gewählt werden können, sind in Dynamics AX etliche Ableitungen dieser Klasse vorhanden (jede wird für eine oder mehrere andere Masken verwendet).

Je nachdem, was für eine Funktionalität bzw. was für ein Business-Prozess erstellt werden soll, kann entweder eine der bereits im Standard vorhandenen Klassen verwendet werden oder es muss eine neue Klasse geschrieben werden, um die benötigte Funktionalität zu liefern (z.B. welche Dimensionen immer angezeigt werden müssen).
Das Erstellen einer neuen Klasse, welche von „InventDimCtrl_Frm“ abgeleitet ist, ist recht einfach.
Es sollte immer die Methode „new“ überschrieben werden und mindestens die statischen Methoden „construct“ und „newFromForm“ erstellt werden.
class AKUInventDimCtrl_Frm_Demo extends InventDimCtrl_Frm { }
protected void new() { super(); }
public static AKUInventDimCtrl_Frm_Demo construct() { return new AKUInventDimCtrl_Frm_Demo(); }
static AKUInventDimCtrl_Frm_Demo newFromForm(FormRun _formRun) { AKUInventDimCtrl_Frm_Demo inventDimCtrl = AKUInventDimCtrl_Frm_Demo::construct(); InventDimAxFormAdapter adapter = InventDimAxFormAdapter::newFromForm(_formRun); ; inventDimCtrl.parmCallingElement(adapter); inventDimCtrl.init(); return inventDimCtrl; }
Weiterhin können noch andere Methoden überschrieben werden, um z.B. zu steuern, welche Felder der Tabelle „InventDim“ beim Aufruf der Maske angezeigt werden sollen. Weitere Informationen hierzu sind im Microsoft Dynamics AX Developer Center zu finden: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc618009.aspx
NoYes mustShowGridField(fieldId _dimFieldId) { NoYes ret;
ret = super(_dimFieldId); //always show InventLocationId in Grid if(_dimfieldId == fieldnum(InventDim, InventLocationId)) { ret = NoYes::Yes; }
return ret; }
Wie zuvor beschrieben muss nun die Methode „inventDimSetupObject“ auf der Maske implementiert werden. Das diese eine Instanz von „InventDimCtrl_Frm“ zurück geben muss, ist diese ebenfalls zu erzeugen. Als erstes muss eine Objektvariable für das „InventDimCtrl_Frm“ Objekt erstellt werden.
public class FormRun extends ObjectRun { InventDimCtrl_Frm inventDimFormSetup; }
Anschließend kann die Methode „inventDimSetupObject“ erstellt werden.
Object inventDimSetupObject() { return inventDimFormSetup; }
Da die Objektvariable durch diesen Quelltext noch nicht initialisiert wird, muss noch entsprechender Code zur Initialisierung geschrieben werden.
void updateDesign(InventDimFormDesignUpdate mode) { inventDimParm inventDimParmShow; inventDimParm inventDimParmEnabled; ; switch (mode) { case InventDimFormDesignUpdate::Init : if (!inventDimFormSetup) { inventDimFormSetup = AKUInventDimCtrl_Frm_Demo::newFromForm(element); } inventDimFormSetup.parmSkipOnHandLookUp(true);
case InventDimFormDesignUpdate::Active : inventDimFormSetup.formActiveSetup( inventTable::find(AKUDemoTable.ItemId).dimGroupId); inventDimFormSetup.formSetControls(true); break;
case InventDimFormDesignUpdate::FieldChange : inventDimFormSetup.formActiveSetup( inventTable::find(AKUDemoTable.ItemId).dimGroupId); inventDim.clearNotSelectedDim(inventDimFormSetup.parmDimParmEnabled()); inventDimFormSetup.formSetControls(true); break;
default : throw error(strfmt("@SYS54195",funcname())); } }
public void init() { ; super(); element.updateDesign(InventDimFormDesignUpdate::Init); }
Da die Logik, welche durch die Methode „updateDesign“ bereit gestellt wird, mehrfach benötigt wird, erfolgt die Initialisierung des „InventDimCtrl_Frm“ Objekts nicht direkt in der „init“ Methode.
Damit die in der Maske erstellten Datensätze auch richtig gespeichert werden können, müssen nun noch einige weitere Anpassungen an den Methoden der Datenquellen vorgenommen werden.
Datasource „AKUDemoTable“ (Hauptdatenquelle): Hier sind die Methoden „write“, „validateWrite“ und „active“ zu überschreiben.
public void write() { ; ttsbegin;
AKUDemoTable.inventDimId = InventDim::findOrCreate(InventDim).inventDimId;
super();
if(AKUDemoTable.inventDimId != InventDim.inventDimId) { InventDim.data(InventDim::find(AKUDemoTable.inventDimId)); InventDim_ds.setCurrent(); }
ttscommit; }
public boolean validateWrite() { boolean ret; ; AKUDemoTable.InventDimId = inventDim::findOrCreate(InventDim).inventDimId;
ret = super(); return ret; }
int active() { int ret; ; ret = super();
element.updateDesign(InventDimFormDesignUpdate::Active);
inventDim_DS.active();
return ret; }
Datasource „InventDim“: Hier müssen die Methoden „initValue“ und „write“ überschrieben werden.
public void initValue() { ; InventDim.data(InventDim::find(AKUDemoTable.inventDimId));
super(); }
public void write() { //super(); }
Hierbei muss unbedingt beachtet werden, dass der „super“ Aufruf in der „write“ Methode der Datasource „InventDim“ auskommentiert wird, um das Speichern von falschen InventDim Datensätzen zu verhindern.
Als letzte Methode sollte nun noch die Methode „modified“ des DataSource-Field „ItemId“ der Datasource „AKUDemoTable“ überschrieben werden, damit auf eine Änderung der Artikelnummer reagiert werden kann (z.B. Artikelabhängige Anzeige der Lagerdimensionen).
public void modified() { ; super(); element.updateDesign(InventDimFormDesignUpdate::FieldChange); }
Somit sind alle benötigten Quelltextanpassungen durchgeführt, sodass nur noch die Feldgruppe „InventoryDimensions“ der DataSource „InventDim“ mit in das Grid gezogen werden muss um die Lagerdimensionen auf der Maske anzuzeigen. Optional kann diese auch in die TabPage „Dimensions“ gezogen werden um ein standardkonformes Aussehen der Maske zu erhalten.

Das vorgestellt Bespiel steht hier als Download bereit um die einzelnen Schritte genau ansehen/nachvollziehen zu können. AKU_Demo_InventDimFrm.rar (2,71 KB)
Leider scheint es ein Problem mit duplizierten Tabellen in Dynamics AX 2009 zu geben. Unter gewissen "Umständen" ist es möglich, Quelltext der in einem andern Layer (z.B. CUS oder BUS) geschrieben wurde, in den SYS Layer zu "verschieben".
Dieser Verhalten ist sehr unschön, da viele Entwickler, z.B. für Testzwecke, mal ein Objekt duplizieren, neuen Quelltext testen und anschließen diesen auf das orginale Objekt übernehmen oder verschieben. Leider taucht genau an dieser Stelle das Problem auf (es kann sein, dass dieses "Verschieben" den Quelltext in den SYS Layer schreibt).
Das genaue Verhalten ist in einem Video von "elranu" auf YouTube beschrieben (Link zum Video):
In den Newsgroups ist auch ein entsprechender Thread zu finden: Ax 2009 bug in Sys Layer
Oft ist in Newsgroups und Foren die Frage zu lesen, wie .NET (CLR) Arrays in X++ verwendet, bzw. wie diese deklariert werden können. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich die Syntax für die Verwendung eines .NET Array kaum von der eines reinen X++ Array. .NET Arrays können in X++ sogar auf zwei verschiedene Arten deklariert werden.
Variante 1:
Die Deklaration eines .NET Arrays erfolgt analog zu der Deklaration eines "reinen" X++ Arrays:
System.Object[] arrayOfObjects; System.Int32[] arrayOfIntegers;
Die Syntax für die Instanzierung des .NET Array weicht allerdings leicht von der "normalen" X++ Syntax ab:
arrayOfObjects = new System.Object[10](); arrayOfIntegers = new System.Int32[3]();
Wichtig ist hierbei, dass immer "()" verwendet wird.
Um die Werte eines .NET Arrays zu setzen wird die Methode "SetValue()" verwendet:
arrayOfObjects.SetValue(myObject, 0); arrayOfIntegers.SetValue(300, 1);
Um Werte aus einem Array abzufragen kann die Methode "GetValue" verwendet werden:
arrayOfObjects.GetValue(0); arrayOfIntegers.GetValue(1);
Eine weitere sehr nützliche Methode ist die Methode "get_Length()". Diese liefert die Anzahl der Array-Elemente zurück.
Variante 2:
Alternativ zur ersten Variante besteht noch die Möglichkeit, ein .NET Array über die Klasse System.Array zu erzeugen. Leider stößt man bei diesem Weg immer mal wieder auf kleinere Probleme, weswegen die erste Variante für die Verwendung von .NET Array bevorzugt werden sollte.
Eine etwas ausführlichere Beschreibung der Verwendung von .NET Array in X++ bzw. deren besonderheiten und Abweichungen zur "normalen" X++ Syntax kann im Microsoft Dynamics AX Developer Center gefunden werden.
How to: Use X++ Syntax for CLR Arrays
Wie in einem Artikel auf der Microsoft Dynamics AX Webseite zu lesen ist wird der "alte" COM Business Connector nicht mehr in zukünftigen Versionen von Dynamics AX enthalten sein. The COM Business Connector will be discontinued in future releases of Microsoft Dynamics AX
Bereits in der Version 2009 von Microsoft Dynamics AX wird der COM Business Connector vom "normalen" Setup nicht mehr angeboten. Dieser muss manuell, wie im Microsoft Dynamics AX Developer Center beschrieben, nachinstalliert werden. How to: Install COM Business Connector using Command-line Options
Somit ist es an der Zeit, bestehende Lösungen welche den COM Business Connector verwenden, auf den neueren .NET Business Connector zu portieren, um diese Lösungen auch in zukünftigen Versionen verwenden zu können.
Alle benötigten Informationen über die Verwendung des .NET Business Connectors können in der Library des Microsoft Dynamics AX Developer Centers gefunden werden .NET Business Connector Overview
Wer schon mit dem AIF in der Version 4.0 von Microsoft Dynamics AX gearbeitet hat wird sich daran erinnern, dass ein Debuggen des Quellcodes, welcher durch das AIF ausgeführt wird, nur möglich ist, wenn hierfür eine kleine Codeanpassung in den Klassen "AifInboundProcessingService" und "AifOutboundProcessingService" vorgenommen wird. Das genaue Vorgehen für die Version 4.0 von Dynamics AX ist in diesem Artikel beschrieben.
Für Dynamics AX 2009 kann diese Quellcodeänderung allerdings nicht so ohne weiteres angewendet werden, da für Dynamics AX 2009 einige Features ergänzt wurden (z.B. paralelle Verarbeitung von AIF Nachrichten) und somit der Quellcode der beiden Klassen einige Abweichungen zu dem der Version 4.0 hat.
Debuggen von ausgehenden Nachrichten
Um das Debuggen von ausgehenden Nachrichten zu ermöglichen, muss die Methode "runAsWrapper" der Klasse "AifOutboundProcessingService" angepasst werden. Der Aufruf von "runAS" (Zeile 22) muss durch "AifOutboundProcessingService::processAsUser(messageIdContainer)" ersetzt werden.
... try { // runAs currentUser and process all messages in the container. new RunAsPermission(runAsUserId).assert();
// AKU, Enable Debuging for outbound messages - START --> // Do not use in production system!!! // BP deviation documented //runas(runAsUserId, // classnum(AifOutboundProcessingService), // staticmethodstr(AifOutboundProcessingService, processAsUser), // messageIdContainer, // runAsCompany); AifOutboundProcessingService::processAsUser(messageIdContainer); // AKU, Enable Debuging for ourbound message - END -->
// Revert the permission CodeAccessPermission::revertAssert(); } ...
Debuggen von eingehenden Nachrichten
Um das Debuggen von eingehenden Nachrichten zu ermöglichen, muss die Methode "runAsWrapper" der Klasse "AifInboundProcessingService" angepasst werden. Der Aufruf von "runAS" (Teile 24) muss durch "AifInboundProcessingService::processAsUser(messageIdContainer)" ersetzt werden.
... try { // Convert to Axapta UserId axaptaUserId = AifEndpointUser::getAxaptaUser(runAsUserId).Id;
new RunAsPermission(axaptaUserId).assert();
// AKU, Enable Debuging - START --> // Do not use in production system!!! // BP deviation documented //runas(axaptaUserId, // classnum(AifInboundProcessingService), // staticmethodstr(AifInboundProcessingService, processAsUser), // messageIdContainer); AifInboundProcessingService::processAsUser(messageIdContainer); // AKU, Enable Debuging - END -->
CodeAccessPermission::revertAssert(); } ...
Für beide Quellcodeänderung sollte noch erwähnt werden, dass diese in einem Produktivsystem nicht durchgeführt werden sollten, da dies Auswirkungen auf die Verarbeitung der Stapelprozesse des AIF's haben könnte.
Das Application Integration Framework von Dynamics AX basiert auf Dokumenten (Axd<Document> Klassen). Eigene Dokumente lassen sich reicht einfach per Hand oder mit Hilfe des Dokumenten-Wizards erstellen. In der Version 2009 von Dynamics AX erstellt dieser Wizard auch gleichzeitig den benötigenten Service (WCF-Webservice) und andere benötigte Elemente wie (Serviceklassen und Macros). Welche Schritte hierfür benötigt werden ist zum Beispiel im Microsoft Dynamics AX Developer Center beschrieben.
Ein kleines Problem entsteht, wenn das neue Dokument, genauer gesagt die Elemente oder Objekte des Dokuments, in einem Layer (zum Beispiel CUS-Layer) entwickelt wird und später, aus welchen Gründen auch immer, alle Objekte des Dokuments (Query, Ax<Table> Class, Axd<Document> Class) in einen anderen Layer (zum Beispiel VAR-Layer) verschoben werden.
Nach der "Verschiebung" des neuen Dokuments in einen anderen Entwicklungslayer werden durch die AIF-Konfigurationsmasken (siehe Maske Dienstleistungen) allerdings keine Operationen (Insert, Update, Delete, FindKey, etc.) mehr angezeigt. Auch an anderen Stellen, wie zum Beispiel der Endpunktkonfiguration, sind die entsprechenden Operationen nicht mehr auswählbar oder vorhanden.
Der Grund hierfür liegt in der ClassId der Serviceklasse des neuen Dokuments. Dieser, wie auch jedem anderen Objekt, wird beim Import in einen anderen Layer eine neue ID zugewiesen, wenn nicht explizit angegeben wurde, dass der Export und Import mit ID's erfolgen soll. So kann es sein, dass die Klasse mit der ID 40001 nach dem Import in einen anderen Layer die ID 300001 zugeordnet ist.
Da wärend der Konfiguration des AIF's der AOT nach Dokumenten/Services durchsucht wird und für jedes Dokument bzw. jeden Service ein Datensatz in der Tabelle "AifService" sowie ein bis mehrere Datensätze in der Tabelle "AifAction" erzeugt wird, welche alle eine Referenz auf die ClassId der Serviceklasse enthalten, kommt es jetzt zu dem genannten Problem. Der Id 40001 ist nun keine Klasse oder noch schlimmer eine andere Klasse zugewiesen. Auch eine "Aktualisierung" dieser Datensätze über die Aktualisierungsfunktion, welche auf der Maske Dienstleistungen bereit gestellt wird, führt nicht zum gewünschten Erfolg.
Genau in dieser Funktion scheint sich ein kleiner Fehler eingeschlichen zu haben. Dort wird zwar eine Aktulisierung der ClassId für die Datensätze der Tabelle "AifService", aber nicht für die Datensätze der Tabelle "AifAction", durchgeführt.
Um diese Verhalten zu reproduzieren, muss folgendes gemacht werden:
- Erstellen eines neuen AIF Dokuments bzw. AIF Services.
- Über die Maske Dienstleistungen, zu finden unter "Grundeinstellungen -> Einstellungen -> Application Integration Framework -> Dienstleistungen", Funktion "Aktualisieren" das neue Dokument / den neuen Service "aktivieren".
- Über den Button "Servicearbeitsgänge" können nun alle Operationen welche durch das Dokument / den Service bereit gestellt werden eingesehen werden.
- Verschieben aller Elemente des Dokuments / des Services in einen anderen Layer.
- Schritt 2 erneut druchführen.
- Über den Button "Servicearbeitsgänge" werden keine Operation mehr angezeigt.
Um dieses Problem zu lösen, gibt 2 Möglichkeiten.
Entweder manuelles Löschen alle zu diesem Dokument/Service gehörigen Datensätze der Tabelle "AifAction" oder aber man ergänzt die Methode "registerOperations" der Klasse "AifServiceGenerationManager" um ein wenig X++ Code (bei Zeile 43) welcher nicht nur den Namen der Operation aktualisiert sondern auch die ClassId. Da dieser Code sehr einfach ist verzichte ich an dieser Stelle auf ein Beispiel.
Leider tritt dieses Problem auch mit Dynamics AX 2009 Service Pack 1 auf.
In Microsoft Dynamics AX werden alle Informationsmeldungen, Warnungen und Fehlermeldungen in einem Fenster, dem so genannten Infolog, ausgegeben.
Wie Informationen, Warnungen oder Fehlermeldungen erzeugt werden können, ist an vielen Stellen bereits beschrieben. Ein wie ich finde sehr guter Artikel über dieses Thema ist dieser: The user friendly Infolog.
An dieser Stelle soll aber kurz beschrieben werden, wie die Meldungen des Infologs ausgewertet werden können, um zum Beispiel zu ermitteln, ob das Infolog eine Fehlermeldung oder auch eine Warnung enthält.
Zuerst stellt sich die Frage, warum benötigt man überhaupt diese Art von Information da in Dynamics AX die Möglichkeit besteht, verschiedenste Operationen innerhalb einer Transaktion zu Kapsel und diese bei Auftreten eines Fehlers oder Erzeugung einer Fehlermeldung (Stichwort "throw error") automatisch rückgängig zu machen.
Diese Frage soll anhand eines Beispiels beantwortet werden.
Angenommen wir möchten eine Anpassung in Dynamics AX schreiben, welche es ermöglicht, Änderungen an Stücklisten und Arbeitsplänen von Produktionsaufträgen zu automatisieren und alle getätigten Änderungen in einer Transaktion zu kapseln. Anschließend soll noch der Status der Produktions aktualisiert werden. Ebenfalls innerhalb der Transaktion. Zum Beispiel soll der Produktionsauftrag gestartet werden.
Hierfür ist es notwendig verschiedene Standardfunktionen von Dynamics AX zu verwenden, die bereits eine Fehlerbehandlung implementiert haben und somit keine Fehler mehr "melden", welche den Abbruch einer Transaktion zu Folge haben könnten. Somit wird zwar gewährleistet, dass alle "Unterfunktionen" in sich richtig auf Fehler richtig reagieren, aber dennoch könnte eine Dateninkonsistenz entstehen, da nicht alle Operationen rückgängig gemacht werden. Es könnte Beispielhaft sein, dass die Anlage von neuen Stücklistenpositionen und/oder Arbeitsgangpositionen funktioniert, die spätere Statusaktualisierung des Produktionsauftrags aber nicht. Die erstellten Stücklistenpositionen und/oder Arbeitsgangpositionen würden im System gespeichert (bleiben).
Abhilfe für dieses Problem kann duch die Auswertung des Infologs und manuellen Aufrufs von "ttsabort" geschaffen werden.
Mit dem "SysInfologEnumerator" können alle Meldungen, welche in das Infolog geschrieben wurden, durchlaufen werden. Über die Methode "currentException" kann anschließend ausgewertet werden, um was für eine Meldung (Information, Warnung, Fehler) es sich handelt.
Hier ein kurzes Beispiel, wie dies aussehen könnte:
boolean hasError() { SysInfologEnumerator enum; SysInfoAction action; boolean hasError = false; ; //Analyse the infolog to see if there are any warnings/errors enum = SysInfologEnumerator::newData(infolog.infologData()); while (enum.moveNext()) { switch (enum.currentException()) { case Exception::Error: case Exception::Warning: hasError = true; break; }
infolog.add(enum.currentException(), enum.currentMessage(), enum.currentHelpUrl()); } return hasError; }
Es muss allerdings beachtet werden, dass alle Meldungen des Infologs, durch den Aufruf von "SysInfologEnumerator::newData(...)", gelöscht werden. Sollen diesese Meldungen nach der "Auswertung" dennoch dem Benutzer angezeigt werden, müssen diese wieder manuell in das Infolog geschrieben werden (über "infolog.add(..)").
Im Standard von Microsoft Dynamics AX 2009 werden verschiedenste Business Intelligence Funktionen mitgeliefert. Die hierfür benötigen Cubes und Dimensionen erstellt Dynamics AX 2009 unter Verwendung der Analysis-Extension direkt in den Analysis Services des SQL Servers. Dies ist schon einmal sehr schön, da die meiste Arbeit durch die Installationsroutinen abgenommen wird.
Muss oder möchte man allerdings die mitgelieferten Cubes oder Dimensionen an die eigenen Gegebenheiten anpassen, muss zuerst ein BI-Projekt für Visual Studio erzeugt werden, da die Bearbeitung in Visual Studio erfolgt (über die Funktion „BI-Projekt generieren“).
Es können einige „allgemeine“ Einstellungen für die Erstellung eines BI-Projektes über die Funktion „Generierungsoptionen für BI-Projekt“ getätigt werden. Beispielhaft sei hier die Einstellung der Zeitdimensionen genannt.
Allerdings kann es sein, dass man anstatt der erwartet Maske eine Fehlermeldung ausgegeben bekommt. Dies kann besonders bei Verwendung, der für Dynamics AX 2009 bereit gestellten, Demo Daten der Fall sein.

Leider ist diese Fehlermeldung nicht sehr Aussagekräftig.
Hier hilft ein Blick in das Ereignisprotokoll des Dynamics AX Object Servers.

Dies lässt zumindest schon einmal den „groben“ Grund erkennen, was für ein Fehler verursacht wurde bzw. wo der Fehler liegen könnte.
Nach einem Blick in die Tabellendefinition und den Tabellebrowser der angegebenen Tabelle „BIUDMROLES“ wird man feststellen, dass es die angegeben Spalte wirklich nicht gibt. Es gibt aber einen Datensatz mit entsprechender UserGroupId (UserGroupId = PRComplete). Verwendet man nun die Funktion „Gehe zu Haupttabelle“, wird man feststellen, dass es diese Benutzergruppe nicht im System gibt.
Somit ist die Lösung recht einfach. Nachdem der Fehlerhafte Datensatz gelöscht wurde, kann die Maske „Generierungsoptionen für BI-Projekt“ ohne Probleme geöffnet werden.
Wie bestimmt man ein Alias für ein Tabellenfeld in Microsoft Dynamics AX um über mehr als ein Feld die Auswahl des Datensatzes zu bestimmen?
In den Auftragspositionen kann man anstelle einer Artikelnummer auch den Suchbegriff aus dem Artikelstamm eingeben um den gewünschte Artikel auszuwählen.
Beispiel:
Artikelnummer: 12345 Suchbegriff: MeinArtikel
Da, sofern man keine sprechenden Artikelnummern verwendet, ein Suchbegriff oft einprägsamer ist als eine Artikelnummer hat man Systemweit die Möglichkeit anstelle der Artikelnummer „12345“ den Suchbegriff „MeinArtikel“ einzugeben.
Diese Funktion kann man ganz einfach auch selbst erstellen. Hierzu wird auf Tabellenfeldebene in den Eigenschaften des Feldes Suchbegriff, die Eigenschaft AliasFor auf Artikelnummer (ItemId) gesetzt.
Sobald man nun „MeinArtikel“ im Feld Artikelnummer eingibt, wird automatisch die Artikelnummer eingefügt. Dieses Verhalten ist nun Systemweit anwendbar. Überall wo ein Artikel über die Artikelnummer ausgewählt werden kann (Bspw. Aufträge, Bestellungen) kann nun in der manuellen Eingabe der Suchbegriff verwendet werden. Nach der Eingabe des Suchbegriffs wird dieser durch die Artikelnummer ersetzt (sofern vorhanden).
Microsoft Dynamics AX 2009 bietet die Möglichkeit, den Verlauf eines Dokuments, welches über das AIF exportiert oder importiert wurde zu betrachten. Dies war auch schon mit Microsoft Dynamics AX 4.0 möglich.
Über die Maske "Dokumentverlauf" können alle Dokumente/Nachrichten eingesehen werden, welche über das AIF verarbeitet wurden. Über den Button "Korrelation" ist es sogar möglich, die von der Verarbeitung (schreiben, ändern, lesen, etc.) betroffenen Datensätze anzuzeigen.

So ist es zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht es leider etwas anders aus. Nach einem Klick auf den Button "Korrelation" öffnet sich leider nicht wie erwartet die Maske "Dokumentkorrelierung". Stattdessen wird der Debugger (wenn installiert) geöffnet und die Fehlermeldung ausgegeben, dass ein Objekt nicht über die Methode "extendedTypeId" verfügt.

So wie es scheint, hat sich in den Quellcode ein kleiner Fehler eingeschlichen, welcher dazu führt, dass die Maske "Dokumentkorrelierung" niemals geöffnet werden kann. Nach einem Vergleich der Funktionalitäten zwischen Dynamics AX 4.0 und Dynamics AX 2009 kann dieses Verhalten (der Fehler) aber wie folgt beschrieben behoben werden.
- AOT öffnen und zu der Tabelle "AifCorrelation" navigieren.
- Den Quelltext der Methode "displayEntityKey" anzeigen lassen bzw. diese für die Bearbeitung öffnen.
- Folgende Quelltextzeile suchen:
dictField = new DictField(entityKey.parmTableId(), enumerator.currentKey());
- Dieses Zeile abändern in:
dictField = new SySDictField(entityKey.parmTableId(), enumerator.currentKey());
Nach dieser kleinen Quelltextänderung sollte alles wie erwartet funktionierten und die Maske "Dokumentkorrelierung" mit den entsprechenden Datensätzen angezeigt werden.
Im wieder taucht in den Newsgroups und einschlägigen Foren die Frage auf, ob es möglich ist, Dynamics AX 2009 unter Windows Server 2008 und/oder in Verbindung mit SQL Server 2008 zu betreiben.
Die Antwort auf diese Frage lautet eigentlich „Ja“, zugleich aber auch „Nein“.
Offiziell sind die beiden Produkte zwar noch nicht für die Verwendung mit Dynamics AX 2009 freigegeben, aber prinzipiell funktioniert Dynamics AX 2009 auch mit dieser Systemkonfiguration (Kernfunktionalität). Allerdings muss auch erwähnt werden, dass der eine oder andere Punkt bei der Installation bzw. beim Betrieb von Dynamics AX 2009 mit Windows Server 2008 und/oder dem SQL Server 2008 für Verwirrung sorgen kann.
So wird, nach erfolgreicher Installation der Basiskomponenten von Dynamics AX 2009 und anschließendem AOS Start, eine Fehlermeldung im Ereignisprotokoll von Windows Server 2008 erzeugt, welche aussagt, dass Dynamics AX 2009 (genauer der AOS) das gewählte Betriebssystem nicht unterstützt.

Ungeachtet dieser Fehlermeldung, läuft der AOS Dienst von Dynamics AX 2009 unter Windows Server 2008 ohne weitere Probleme. Unschön ist nur, dass diese Meldung bei jedem Start des AOS erzeugt wird.
Für die Verwendung des Enterprise Portals bzw. des Rolecenters muss beachtet werden, dass wie im Installation Guide von Dynamics AX 2009 beschrieben, die Sharepoint Services 3.0 mit SP1 verwendet werden müssen, da frühere Versionen nicht richtig unter Windows Server 2008 laufen.
Ein weiterer Punkt der unbedingt beachtet werden sollte, sind die Reporting-Erweiterungen von Dynamics AX 2009. Eine Installation der Reporting-Erweiterungen ist derzeit leider nur möglich, wenn die Reporting Services des SQL Server 2005 in der Service Pack Version 2 verwendet werden. Sollen die Reporting Services des SQL Server 2008 verwendet werden, scheitert es schon an der Installation der Reporting-Erweiterungen von Dynamics AX 2009. Diese lassen sich in einer solchen Systemumgebung erst gar nicht installieren. Das Setup wird durch eine entsprechende Fehlermeldung abgebrochen.

Dies hat zur Folge, dass die Reporting Services des SQL Server 2008 nicht mit Dynamics AX 2009 verwendet werden können.
Gleiches gilt für die Analysis Extensions von Dynamics AX 2009 in Kombination mit den Analysis Services des SQL Server 2008. Diese lassen sich zwar ohne Problem installieren, aber eine Verarbeitung der Cubes ist nicht möglich, da diese auf Grund von Verarbeitungsfehlern abgebrochen wird.

Schlussendlich bedeutet dies, dass die Verwendung von Windows Server 2008 als Betriebssystem für Dynamics AX 2009 keine Probleme bereiten sollte.
Für die reinen Datenbankdienste von SQL Server 2008 trifft dies ebenfalls zu. In meinen Test konnte ich keinerlei Probleme beim Betrieb mit Dynamics AX 2009 erkennen. Anderes gilt für die Reporting und Analysis Services von SQL Server2008. Deren Verwendung ist leider noch nicht möglich und es müssen weiterhin die Reporting und Analysis Services des SQL Server 2005 verwendet werden um alle möglichen Funktionalitäten von Dynamics AX 2009 zur Verfügung stellen zu können.
Am 9. September 2008 fand der Dynamics Technical Airlift 2008 in Fürstenfeldbruck bei München statt. Wie auch schon im letzten Jahr, richtete sich die Veranstaltung an die eher technisch ausgerichteten Personen (Consultants/Entwickler) aus der Dynamics-Gemeinde.
Ich selbst durfte in diesem Jahr als ATE (Ask the Expert) an dieser Veranstaltung teilnehmen. Der eine oder andere wird mich in dem orangen Poloshirt gesehen haben. 
Insgesamt kann ich nur sagen, es war eine sehr gut organisierte Veranstaltung, auch wenn einige Vorträge, für den einen oder anderen, nicht die gewünschte technische Tiefe hatten. Auch der gemeinsame Informationsaustausch und die vielen Gespräche mit Personen der Dynamics-Gemeinde haben die Veranstaltung positiv abgerundet.
Da Meinungen ja bekanntlich weit auseinander gehen, möchte ich jeden einzelnen bitten, seine Eindrücke und Meinungen zu dem Dynamics Technical Airlift 2008 zu schildern. Wer dies nicht "öffentlich", durch die Kommentarfunktion (hier), machen möchte, kann mir auch gerne eine Email schreiben (Email me).
Ich möchte auch die jenigen bitten, die nicht an dieser Veranstalltung teilgenommen haben, mir ein kurzes "Feedback" zukommen zu lassen. Besonders die Erwartungen an eine solche Veranstaltung und/oder die Community im Allgemeinen würden mich interessieren.
Bitte beachtet, dass alle Kommentare erst durch mich "überprüft" werden müssen, bevor sie angezeigt werden.
Alle frei erhältlichen Dokumente über Microsoft Dynamixs AX 2009 stehen jetzt über Windows Live SkyDrive für jedermann frei zur Verfügung.
Vielen Dank an Arijit Basu, der sich die Arbeit gemacht hat, diese dort zum downlaod zur Verfügung zu stelllen.
Mehr Informationen hierzu gibt es im Blog von Arijit Basu.
Hier der "direkt" Link zu den Dokumenten: AX 2009 Documents
Wie bereits im diesem Artikel "Fehlermeldung beim Starten des Microsoft Dynamics AX Clients" beschrieben, kann es zu Fehlermeldungen beim Starten des Dynamixs AX 4.0 Client kommen.
Eine weitere Fehlermeldung, welche erzeugt werden kann ist "Incompatible ext. version". Es ist auch möglich, dass diese sogar mehrfach ausgegeben wird.
Grund hierfür ist meist ein Problem mit der TAPI-Integartion des CRM Moduls, bzw. genauer gesagt, ein Problem mit den eingestellten Wählregeln/Standorte der Windows Telefon- und Modemoptionen.
Die Behebung des Fehlers ist eigentlich ganz einfach.
- Wenn die TAPI-Integration nicht genutzt wird, kann diese deaktiviert werden.
Wie dies genau geht kann in diesem Artikel "Fehlermeldung beim Starten des Microsoft Dynamics AX Clients" nachgelesen werden.
- Wenn die TAPI-Integration verwendet werden soll, muss ein neuer Standort in den Windows Telefon- und Modemoptionen erstellt werden.
Das Erstellen eines neuen Standorts erfolgt über "Start -> Systemsteuerung -> Telefon- und Modemoptionen" auf dem jeweiligen Clientcomputer (pro Benutzer). Dort sollte, wenn vorhanden, ein bestehender Standort gelöscht werden und ein neuer angelegt werden.
Wie bereits in diesem Artikel "Auswahl von mehreren Datensätzen in einem Grid-Control (MultiSelect)" beschrieben, kann für ein Grid-Control die Eigenschaft MultiSelect gesetzt werden, womit es ermöglicht wird, dass mehrere Datensätze für eine weitere Verarbeitung ausgewählt werden können.
Dies Funktioniert solange, bis <DataSource>_ds.research() aufgerufen wird. Dieser Aufruf hat zur Folge, dass die Daten der DataSource neu geladen werden und somit auch die Selektierung verworfen wird.
Ein Beispiel wie es nicht funktioniert:
void clicked() { CustTable custTable; ; for (custTable = CustTable_ds.getFirst(true) ? CustTable_ds.getFirst(true) : CustTable_ds.cursor(); custTable; custTable = CustTable_ds.getNext()) { //do something with custTable info(custTable.accountNum); custTable_ds.research(); } }
Es gilt also genau zu beachten zu welchem Zeitpunkt bzw. an welcher Stelle im Quelltext die Methode <DataSource>_ds.research() aufgerufen wird.
Weiterhin kann es zu Problemen beim MultiSelect kommen, wenn in den Methoden der DataSource ein Aufruf von <DataSource>_ds.research() erfolgt. Normalerweise werden die DataSource-Methoden für jeden selektierten Datensatz ausgeführt. Wenn aber innerhalb einer der Methoden, wie z.B. Delete(), wird diese Methode nur für den ersten ausgewählten Datensatz ausgeführt und dann ein Research ausgeführt, was wie schon beschrieben zu einem Verwerfen der Selektierung führt.
Microsoft Dynamics AX verwendet für eindeutige Kennungswerte (Id’s) die eingebauten Nummernkreise, für welche ein Feld vom Typ „String“ benötigt wird. Dies macht auch Sinn, da Nummernkreise in Dynamics AX oft ein oder mehrere alphanumerische Zeichen enthalten. Natürlich können auch rein nummerische Nummernkreise mit diesem „Framework“ erstellt werden.
Allerdings sind die Nummernkreise im Dynamics AX Standard nicht ganz optimal bei der Verwendung von einem rein nummerischen Nummernkreisen. Dies fängt z.B. schon beim Datentyp an, der für das ID-Feld der Tabelle verwendet werden muss. Bedingt dadurch, dass ein Feld vom Typ „String“ verwendet werden muss, belegt dieses Feld unnötig viel Speicher in der Datenbank. Weiterhin gestalten sich Sortierungen, Rechenoperationen, etc. erheblich schwieriger.
Diese Probleme können umgangen werden, wenn für das ID-Feld der Datentyp „Integer“ oder „Int64“ verwendet wird. Leider kann nun nicht mehr das Nummernkreis-Framework des Dynamics AX Standards verwendet werden, da dies den Datentyp „String“ für ein ID-Feld vorschreibt.
Es muss also ein eigenes, kleines Nummernkreis-Framework oder ein eigener Nummernkreis geschrieben werden, der die Verwendung des Datentyps „Integer“ für ID-Felder ermöglicht. Dies hört sich zuerst schwierig an, da Dinge wie fortlaufende Nummernvergabe oder die Wiederverwendung von freien Nummern (Löchern im Nummernkreis) berücksichtigt werden sollten.
Es ist aber ganz und gar nicht schwierig, eine eigene Nummernkreisfunktionalität zu erstellen. Das einzige was hierfür benötigt wird ist eine entsprechen aufgebaute Select-Abfrage.
Die nächste Nummer eines Nummernkreises ist immer die zuletzt vergebenen Nummer (höchste) + 1.
Aku_TestTable t1; ; select maxof(ID) from t1; return t1.ID + 1;
Etwas schwieriger wird es, wenn auch die frei gewordenen Nummern des Nummernkreises wieder vergeben/verwendet werden sollen. Dann muss immer die kleinste Id aus der Tabelle gesucht werden, für die es keinen Datensatz in der Tabelle gibt. Gibt es kein "Nummernloch", muss die nächst höchste Nummer vergeben werden.
Aku_TestTable t1; Aku_TestTable t2; ; select minof(ID) from t1 notexists join t2 where t2.ID == (t1.ID + 1); return t1.ID + 1;
Um diese ein wenig zu verdeutlichen, kann eine beispielhafte Implementierung eines eigenen Nummernkreises in diesem Demoprojekt "SharedProject_AKU_OwnIntNumberSeq" angesehen und runter geladen werden.
Die Benamung von Tabellenfeldern erfolgt über Labels, die in der Feldeigenschaft "Label" festgelegt werden. Diese Benamung wird immer angezeigt, wenn das Feld in der Applikation angezeigt wird. Es gibt in den Eigenschaften der Tabellenfelder noch die Eigenschaft "GroupPrompt", die die Benamung in Masken festlegt, wenn das Feld innerhalb einer Gruppe angezeigt wird.

Die hinterlegte Benamung in der Eigenschaft GroupPrompt wird immer dann verwendet, wenn das Feld in einer Gruppe dargestellt wird. Das können Tabellenfeldgruppen oder Gruppen, die in Forms erzeugt wurden, sein.

Manchmal ist es möglich, dass beim Starten des Microsoft Dynamics AX 4.0 Clients eine oder meherer Fehlermeldungen in einem Infolog-Fenster ausgegeben werden.
Diese Fehlermeldung könnten z.B. "Corrupted ini file" sein.
Die große Frage ist nun, woher kommt diese Fehlermeldung bzw. wodurch wird diese erzeugt. Leider ist die Fehlermeldung, welche im Ereignisprotokoll gefunden werden kann, meist auch nicht besonders hilfreich.
Sollten solche, eher unerklärlichen Fehlermeldungen beim Starten des Dynamics AX Client ausgegeben werden, lohnt sich oft ein Blick in die Systemkonfiguration, welche über Verwaltung, Einstellungen, System, Konfiguration aufgerufen werden kann.
Der Grund für diese Fehlermeldung könnte die aktivierte Telefonieintegration des CRM Moduls sein. Wird diese deaktiviert, sollte die Fehlermeldung nicht mehr erzeugt werden.
Wenn bei der Entwicklung mit Microsoft Dynamics AX 4.0 die Quellcodeverwaltung mittels Visual SourceSafe 2005 eingeschaltet wurde, besteht die Möglichkeit einzelne Versionen eines Objekts miteinander zu vergleichen.
Hierbei kann es aber bei einer "ungünstigen" Konfiguration des lokal Repository-Verzeichnisses sein, dass bei einem Vergleich von zwei Objektversionen die Fehlermeldung "Fehler: Fortsetzen nicht möglich" ausgegeben wird.
Diese Fehlermeldung wird immer erzeugt, wenn sich das lokale Repository-Verzeichnis und das Verzeichnis, in dem die temporären Internetdateien (Temporary Internet Files) gespeichert werden, nicht auf der gleichen Partition (Datenträger) befinden.
Beispiel:
Ordner der Temporary Internet Files = C:\Dokumente und Einstellungen\UserXY\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files Ordner des lokalen Repositories = D:\VSSRepository\Test
-> Die Fehlermeldung wird ausgegeben.
Ordner der Temporary Internet Files = C:\Dokumente und Einstellungen\UserXY\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files Ordner des lokalen Repositories = C:\VSSRepository\Test
-> Die Fehlermeldung wird nicht ausgegeben und der Versionvergleich funktioniert problemlos.
Dieses Problem wird durch ein Update für Visual SourceSafe 2005 behoben. Es empfiehlt sich, bei Verwendung der Quellcodeverwaltung mit Visual SourceSafe 2005 als VC-System, dieses Update einzuspielen.
Die Eigenschaften von FormControls, wie heightMode und widthMode werden im Form Designer über Enums gesetzt. Leider hat man hier mittels X++ Probleme, denn es wird bei der Verwendung dieser Methoden nicht angegeben um welchem Enum es sich handelt. Das hat zufolge, dass man immer wieder probieren muss, um die gewünschte Eigenschaft richtig zu setzten. Desweiteren ist so auch der Quellcode schlechter lesbar. Der Aufruf sieht normal so aus:
FormControl.heightMode(1);
Besser ist es, wenn man sprechende Parameter mit dem richtigen Enum verwendet
FormControl.heightMode(FormHeight::ColumnHeight); Mögliche Optionen:
FormHeight::Auto FormHeight::ColumnHeight Ähnlich sieht der Parameter bei widthMode aus, nur wird hier der Enum FormWidth genutzt.
FormControl.witdthMode(FormWidth::ColumnHeight); Mögliche Optionen:
FormWidth::Auto FormWidth::ColumnHeight Wie schon bei den letzten beiden Eigenschaft kann man bei TopMode auch nur raten, was mittels X++ übergeben werden muss.
FormControl.TopMode(0); Besser ist, wenn auch hier ein sprechender Parameter mit dem richtigen Enum verwendet wird.
FormControl.TopMode(FormTop::Auto);
Mögliche Optionen:
FormTop::Auto FormTop::ButtomEdge FormTop::Center FormTop::TopEdge
Bei FormGroupControls gibt es die Eigenschaft frameOptionButton, auch hier tritt dasselbe Problem auf.
FormControl.frameOptionButton(0); Der Enum lautet hier FormFrameOptionButton und ermöglicht somit die korrekte Zuweisung oder besser lesbaren Quellcode zu schreiben.
FormControl.frameOptionButton(FormFrameOptionButton::None); Mögliche Optionen:
FormFrameOptionButton::None FormFrameOptionButton::Hide FormFrameOptionButton::Check FormFrameOptionButton::Radio Es kommt nicht nur bei FormControls zu dieser Art von Problemen. Bei QueryRanges gibt es die Eigenschaft Status, auch hier kann es beim Setzen zu Schwierigkeiten dieser Eigenschaft mittels X++ kommen.
QueryBuildRange.Status(0); Besser ist auch hier den sprechenden Parameter mit dem Richtigen Enum zu verwenden.
QueryBuildRange.Status(RangeStatus::Hidden); Mögliche Optionen:
RangeStatus::Hidden RangeStatus::Locked RangeStatus::Open Das waren erstmal die Sachen, die mir noch in Erinnerung sind. Es gibt wahrscheinlich einige andere Stellen, bei denen es Schwierigkeiten bereitet, den richtigen Parameter zu wählen. Ich habe mit den genannten Enums bisher positive Erfahrungen sammeln können, ob es aber wirklich die Richtigen sind, wird man wohl nicht in Erfahrung bringen können.
Für jede Tabelle können Systemfelder wie Erstellt von, Geändert von, Erstellungsdatum, Erstellungszeit oder Änderungsdatum von Dynamics AX aktiviert werden. Diese Felder werden durch Dynamics AX automatisch gefüllt. Wird zum Beispiel ein neuer Datensatz erzeugt, füllt Dynamics AX die Systemfelder mit den entsprechenden Daten.
Es gibt aber Situationen wo man selber Einfuß auf die Werte dieser Felder nehmen muss. Ein Beispiel hierfür könnte eine Datenübernahme sein, bei der die Informationen über den Ersteller oder das Erstellungsdatum des Datensatzes nicht verloren gehen dürfen.
Wie dies gehen kann zeigt dieses kleine Beispiel:
YourTable table; ; ttsbegin;
//can only be called on server tier. -> method must be executed on server tier. new SkipAOSValidationPermission().assert(); table.skipAosValidation(true);
table.YourField = "Value";
table.overwriteSystemfields(true);
//set your own values for the system fields. table.(fieldnum(Table1, ModifiedDate)) = today() - 2; table.(fieldnum(Table1, CreatedDate)) = today() - 5; table.(fieldnum(Table1, CreatedBy)) = "TEST";
table.insert(); ttscommit;
table.skipAosValidation(false);
Allerdings können die Systemfelder nur beim Erstellen eines neuen Datensatzes "von Hand" festgelegt werden.
Wie das Ändern von Werten der Systemfelder bei bereits bestehenden Datensätzen geht demonstriert die Klasse "BatchRun", Methode "runJob" und "finishJob". Kurz gesagt wird genau genommen der Datensatz nicht geändert, sondern es werden nur die Daten des bestehenden Datensatzes in den neuen Datensatz kopiert (mit newBuffer = oldBuffer.data()) und dann wie bereits beschrieben die Systemfelder mit eigenen Werten befüllt. Dann wird der bestehnde Datensatz gelöscht und der neue Datensatz in die Datenbank geschrieben.
So nach und nach sind immer mehr Informationen über die nächste Version von Microsoft Dynamics AX im Internet erhältlich, die einen ersten Einblick in das verschaffen, was alles an Neuerungen mit Dynamics AX 2009 kommt.
Arijit Basu hat in seinem Blog einen Artikel über einige der Änderungen gepostet. Der Artikel beschreibt unter Anderem die Änderungen am Benutzerinterface, das neue Role Center, die neuen Workflow-Features sowie die Erweiterungen am Enterprise Portal.
Weiterhin ist auf Channel9 ist ein Video zu finden, welches das Enterprise Portal von Dynamics AX 2009 und dessen System-Architektur erläutert. Es wird gezeigt, wie eigene Controls (mit ASP.NET) für das Enterprise Portal erstellt werden können und wie diese in das Enterprise Portal sowie das Role-Center eingebunden werden können.
Häufig werden Optionen (Ja/Nein-Fragen) in Microsoft Dynamics AX durch ein CheckBox Control und einem entsprechendem Feld einer Tabelle abgebildet.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Maske „Lagerparameter“, Reiter „Lagerungsdimensionen“. Hier kann eingestellt werden, welche Lagerungsdimension wo im System angezeigt werden soll. Zur Speicherung der gewählten Einstellungen wird die Tabelle „InventDimSetupGrid“ verwendet. Diese Tabelle enthält für jede Option jeweils ein Feld (abgeleitet vom Enum „NoYes“). Diese Art der Speicherung von Optionswerten ist sicherlich sehr leicht zu verstehen und auch sehr einfach zu erstellen. Da aber für jede Option ein Feld in der Tabelle angelegt werden muss, kann dies relativ zeitaufwendig sein.
Es besteht aber die Möglichkeit, Optionswerte in nur einem Feld zu speichern. Diese Art der Speicherung kann unter Umständen sogar als die elegantere angesehen werden, da z.B. für einen Datensatz weniger Speicher in der Datenbank benötigt wird.
Um dies zu realisieren, wird als erstes ein Feld vom Typ „int“ in der Tabelle benötigt. Dieses Feld dient als Datenspeicher für alle benötigten Optionswerte (Ja oder Nein). Jedes Bit dieses „int“ Feldes stellt genau einen Optionswert und somit eine Option dar. Um nun die gewählten Werte der Optionen speichern zu können, müssen diese mit Bit-Operationen (right / left shift, binary and, etc.) in das „int“ Feld geschrieben werden.
 Das Feld "bitMask" wird in dieser Darstellung als Datenspeicher der Optionswerte verwendet.
 Auf einer Maske werden alle Optionen als einzelne CheckBoxen bereit gestellt.
Da diese Art der Speicherung in Dynamics AX nicht besonders oft verwendet wird und Quellcode oft mehr sagt als (nur) ein langer Artikel, habe ich ein kleines „Tutorial“ erstellt, um die benötigten Schritte zu beschreiben. SharedProject_AKU_EnumControl_Frm.rar (2,03 KB)
Eine Erklärung aller Bit-Operatoren ist im Microsoft Dynamics AX Developer Center zu finden.
Im Microsoft Dynamics AX Developer Center wurde für Dynamics AX Entwickler eine neue Webcast Serie gestartet.
Auszug:
"On this page you will find videos designed for all Microsoft Dynamics AX developers, from the novice to the professional. New videos are added regularly, so check back often."
Derzeit ist nur ein Webcast über "Dynamics Links between parent and child Forms" erhältlich. Gilt zu hoffen, dass in der nächsten Zeit noch weitere nützliche Webcast folgen.
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